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US-Sängerin Pink nimmt bei Trump wie viele andere Hollywood-Größen kein Blatt vor den Mund.

Jane Fonda, Pink und Co. sind keine Fans

Donald Trump vereidigt: So reagierten US-Stars

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    Dierk Sindermann
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Washington - Die Vereidigung von Donald Trump sorgte bei den Stars auf Twitter für eine Bandbreite von Gefühlen – von depressiver Fassungslosigkeit, Spott bis hin zu kämpferischen Parolen.

Hier eine Auswahl der besten Tweets:

US-Schauspielerin Olivia Wilde (“Dr. House“): “Hört auf damit mich zu belehren, ich soll mich damit abfinden. Er arbeitet für UNS. Der demokratische Prozess bleibt bestehen. Bleibt informiert, eingebunden und erhebt eure Stimme.”

Horror-Bestseller-Autor Stephen King: “Willkommen im Zeitalter des Plünderns, des Pfuschs, der leeren Rhetorik. In anderen Worten: Das Zeitalter der Dummheit. Wer ihn gewählt hat ist dafür verantwortlich.“

Jeden anderen als Trump hätte er lieber den Amtseid schwören sehen, schrieb er. Am liebsten wäre ihm Barack Obama gewesen.

Der fünffache Grammy-Gewinner John Legend witzelte: “Die letzten beiden Inaugurationen waren sehr überfüllt. Bei der heute hat man richtig Platz.“

US-Schauspieler Jason Biggs (“American Pie“): “Ich habe eine bessere Rede für mein Kleinkind über das nächtliche Zähneputzen gehalten, als er. Hätte es aufnehmen sollen.“

Komiker Chris Rock postete ein Meme mit der Aussage: “Ich hoffe ihr habt heute eure Uhren zurück gestellt – um 300 Jahre.”

Autorin J.K. Rowling antwortete auf die Frage eines „Harry Potter“-Fans, warum sie nicht verraten würde, wie man einen Horrocrux herstellt: “Weil wir in einer alternativen Realität zu leben scheinen, in der schreckliche Dinge passieren und von denen du gedacht hast, sie könnten unmöglich wahr werden. #Inauguration“

US-Schauspielerin Ellen Barkin (“Ocean‘s 13“): „Und Jesus weint.“

Mia Farrow (“Rosemary‘s Baby“) traf die Veranstaltung persönlich: „Mein Herz ist heute gebrochen.“

Hollywood-Ikone Jane Fonda gab sich hingegen kämpferisch: „Wir werden nicht zurückweichen. Wir werden uns erheben!“

Sängerin Pink verlinkte auf einen Artikel mit der Überschrift „Donald Trumps ‚Amerikanisches Gemetzel‘-Inauguration.“

Schauspielerin Debra Messing (“Will and Grace“) regierte auf einen Tweet von „Star Trek“-Legende George Takei, der darauf hinwies, dass das Weiße Haus auf seiner Webseite bereits Links zum Klimawechsel, Gesundheit, Bürgerrechte und Homo-Rechte löschte, mit den Worten „Jesus hilf uns.“

R&B-Sängerin Alicia Keys wandte sich auf Twitter direkt an den 45. US-Präsidenten. Sie erinnerte ihn daran, dass Amerika „aus allen Farben, allen Glaubensrichtungen, Kulturen und Geschlechtern“ bestehe. „Wir haben Stimmen“, schrieb sie. „Wir glauben an den Traum.“

Megastar Rihanna trauerte derweil Barack Obama hinterher wie in einer beendeten Liebesbeziehung. Auf Instagram postete sie ein Bild des Ex-Präsidenten und schrieb dazu: „Die schlimmste Trennung aller Zeiten.“

worst breakup ever.

Ein von badgalriri (@badgalriri) gepostetes Foto am

Während Hunderte von Schauspielerinnen – darunter neben Wilde, Fonda und Messing auch Madonna, Kerry Washington und Lena Dunham – am Frauenmarsch auf Washington teilnehmen, starteten Shia LaBeouf (“Transformers“) und Jaden Smith bereits mit der Vereidigung von Trump eine Protestbewegung. Genauer gesagt installierten die beiden Schauspieler eine Kamera außerhalb des „Museum of the Moving Image“ in New York, das einen Live-Stream sendet. Vor der Cam protestierte der jüngste Sohn von Will Smith mit einer Gruppe von Freunden, sie riefen immer wieder „He will not divide us“ – zu deutsch: “Er wird uns nicht auseinander bringen.“ Genau das sollen Gleichgesinnte nach den Willen von LeBeouf und Smith die nächsten vier Jahre rufen, wenn sie an der Cam vorbei gehen. (Hier geht‘s zum Live-Stream der Aktion).

Hier geht‘s zu unserem Live-Ticker zur Trump-Vereidigung.

Sindermann/hn

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