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Das findet sie wohl gar nicht zum Lachen. Helenes Hits sollen raus aus dem Hörsaal.

Im Hörsaal

Dozent fordert Helene-Fischer-Verbot

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München - Sie ist ein Phänomen, doch er kann sie nicht mehr hören. Der Aufruf eines Dozenten, der Helene Fischers Hits an seiner Uni verbieten wollte, sorgte für Aufregung im Netz.

Ihre Single "Atemlos durch die Nacht" steht auf Platz vier der deutschen Charts. Sie gilt als Prinzessin des einst so angestaubten deutschen Schlagers. Die 29-jährige Helene Fischer hat unzählige Fans und gilt als Phänomen in der Musikbranche.

Update: Beim Konzert zum Tour-Auftakt von Helene Fischer in Riese gab es riesigen Ärger. Mehr erfahren Sie im Artikel mit allen Tourdaten. Wie der Veranstalter reagierte, lesen Sie hier.

Dozent wegen Helene Fischer verärgert

Aber nicht nur im Radio und TV kommt man an der blonden Schönheit nicht mehr vorbei: Auch an einer deutschen Uni schallten Helene Fischers Lieder durch die Hörsäle -  Weghören ausgeschlossen. Einer allerdings hatte die Schlager nun satt: Marco Jakob, Dozent an der Hochschule für Medien in Stuttgart.

"Verstoß gegen den guten Geschmack"

Auf der offiziellen Facebookseite der Hochschule veröffentlichte Jakob deshalb einen Aufruf an seine Studenten und sorgte damit für einen großen Wirbel.

"Liebe Studierende! Auch an dieser Stelle nochmals der Hinweis: Das Abspielen von Liedern der Interpretin "Helene Fischer" in den Räumen der HdM verstößt nicht nur gegen die Hausordnung der Hochschule der Medien (§3, Absatz 2/14), sondern auch gegen die Europäische Menschenrechtskonvention (Art. 3) sowie gegen den guten Geschmack!"

Meinungsfreiheit in Gefahr?

Über 500 Personen gefiel das vermeintliche Hörsaal-Verbot für Helenes Hits. Rund 450 mal wurde der Post geteilt - und sorgte für heiße Diskussionen. Denn einige User nahmen den Inhalt ernst, schimpften auf den Verfasser und die Hochschule gleich mit. "Unseriös" sei die Universität, sollte sie sich doch neutral verhalten und keine Meinung vorgeben.

Eine Userin fragte: "Was wird als nächstes verboten? Meinungsfreiheit?". Der Hochschul-Dozent musste sich auch den Vorwurf er sei "intolerant und spießig" gefallen lassen. Wieder andere nahmen die Schlagersängerin in Schutz: "Lasst doch mal Helene in Ruhe".

Entschuldigung an Helene Fischer

Der virale Sturm überraschte anscheinend sowohl den Dozenten als auch die Uni. Deshalb ruderte Marco Jakob kürzlich wieder zurück: "Dass der Post solche Kreise zieht, hätte niemand von uns gedacht... Liebe Helene – es war nicht persönlich gemeint", so das offizielle Statement des Dozenten auf der Facebook-Seite.

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vf

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