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Superstar 2010: Mehrzad Marashi

DSDS: Deutschland hat einen neuen Superstar

Köln - Moderator Marco Schreyl bezeichnte das DSDS-Finale zwischen Mehrzad und Menowin als Duell zweier "erbitterter Feinde". 56 Prozent der DSDS-Zuschauer wählten dann nicht den Favoriten der Jury zum Sieger.

DSDS: Freude und Tränen der Finalisten

DSDS: Freude und Tränen der Finalisten

Sprang für Jurorin Nina Eichinger ein: Sylvie van der Vaart

Menowin ("That's what's friends are for" von Dionne Warwick, "Beat it" von Michael Jackson) lag in den Augen der Jury an diesem Abend vorne. „Ich singe mir heute den ganzen Schmerz vom Herzen, nach den ganzen Dingen, die über mich geschrieben wurden“, sagteMenowin. Dafür gab's Lob von Bohlen („Michael Jackson hat im Himmel den Daumen hochgehalten. Absoluter Wahnsinn“") und Neumüller („Wenn es jemand schafft, aus einer Michael-Jackson-Nummer eine Menowin-Nummer zu machen, dass ist die Königsdisziplin.“). Und Sylvie sagte zum Dionne-Warwick-Song mit einem sympathischen Grammatikfehler: „Stell noch ein paar Kinder auf die Bühne und ich bekomme ein Weichei.“

Mehrzad ("Endless Love" von Lionell Richie und "Fresh" von Cool and the Gang") bekam ein eher verhaltenes Urteil von Dieter Bohlen: „Ich hab ein bisschen Angst gehört. Einige Töne waren nicht so sicher.“ Vor dem Finale ging Mehrzad auch auf das gespannte Verhältnis zwischen ihm und Menowin ein: "Im Recall waren wir noch dicke Freunde. Von Runde zu Runde habe ich aber gemerkt, dass die Freundschaft nur gespielt war."

Die Mehrzahl der Zuschauer schlossen sich aber nicht der Meinung der Jury an: Für 56,4 Prozent hat Mehrzad den Titel "Superstar 2010" mehr verdient. Menowin reagierte auf das Urteil der DSDS-Zuschauer mit bitteren Tränen und bösen Blicken ins Leere.

Mehrzad erwies sich als fairer Sieger: Er vergaß den Streit mit Menowin und hatte tröstende Worte für den Zweitplatzierten bereit: "Ich bin sicher, dass auch er seinen Weg geht und wir beide eines Tages in den Charts sein werden."

Den Sieg von Mehrzad Marashi verfolgten mehr als sieben Millionen Menschen - knapp 40 Prozent aller Fernsehzuschauer insgesamt. Bei der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil nach Senderangaben sogar bei mehr als der Hälfte.

len/dpa

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