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Menowin Fröhlich ist eine Runde weiter.

DSDS : Sorgenkind eine Runde weiter

Köln - Menowin Fröhlich (22) ist trotz durchwachsener Leistung  und Buh-Rufen bei seinen beiden Auftritten eine Runde weiter. Einer Mitstreiterin wurde eine Erkältung zum Verhängnis.

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Menowin tritt doch auf

Und er kam doch noch: Menowin Fröhlich ist am Samstag nach fast einer Woche wieder aufgetaucht und stand als einer von vier Kandidaten bei DSDS auf der Bühne. Angeblich war er verschwunden, um seine krebskranke Tante zu pflegen.

Das Thema der siebten Mottoshow war "Alt und Neu". Die Kandidaten sollten jeweils einen Klassiker und einen neuen Hit singen.

Bei seinem ersten Auftritt sang der 22-Jährige "Ayo Technology" von Milow - und patzte so sehr beim Text, dass er sowohl vom Publikum mit Buh-Rufen, als auch von der Jury mit harscher Kritik bedacht wurde.

Dieter Bohlen kommentierte die schwache Leistung so: "Die Strophen waren maximal ne Buchstabensuppe. Was mich enttäuscht: Du trittst dein Talent mit Füßen."

Doch dann präsentierte das Sorgenkind, das fast eine Woche lang verschollen war, "Celebration" von  Kool & The Gang - und alle waren begeistert und versöhnt.

"Da steht genau das große Talent, das ich eben vermisst habe", zeigte sich Juror Volker Neumüller fast erleichtert. Und Bohlen ergänzte: "Man merkt bei dir klar, dass die Nerven blank liegen. Aber du hast dich gefangen und durchgekämpft." Er wünsche ihm deshalb, dass seine Fans ihm noch einmal eine Chance geben.

Und die hat Menowin dann auch bekommen: Zusammen mit seinen beiden männlichen Mitstreitern Manuel Hoffmann, der alle mit seiner hervorragenden Performance überraschte, und Mehrzad Marashi, der wie gewohnt auf hohem Niveau sang, kämpft der 22-Jährige nächste Woche um den Einzug ins Finale.

Kim Debkowski verzieh das Publikum die schlechte Leistung bei der ersten Nummer und ihre angeschlagene Stimme nicht. Obwohl sie bei ihrem zweiten Auftritt wieder punkten konnte, bekam sie die wenigsten Stimmen und musste gehen.

pie

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