Ingolstadt entlässt Walpurgis - Interims-Nachfolger steht fest

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Conrad Murray, der Leibarzt von Michael Jackson muss sich in einer Anhörung vor Gericht verantworten.

Dutzende Zeugen bei Anhörung zu Michael Jacksons Tod

New York - Der Leibarzt des verstorbenen "King of Pop" muss sich erneut bei einer Anhörung vor Gericht verantworten. Auch Dutzende Zeugen werden gehört.

Gut 18 Monate nach dem Tod von Michael Jackson wird es ernst für den früheren Leibarzt des “King of Pop“. Der wegen fahrlässiger Tötung angeklagte Kardiologe Conrad Murray (57) wurde am Dienstag erneut zu einer vorläufigen Anhörung vor dem Superior Court in Los Angeles erwartet. Doch anders als in der Vergangenheit will die Staatsanwaltschaft jetzt Dutzende Zeugen aufrufen und mit ihren Aussagen den Weg für einen Prozess gegen den Arzt ebnen, brachte die “Los Angeles Times“ in Erfahrung.

Nach Einschätzung des Gerichts könnte sich die Anhörung bis zu zwei Wochen hinziehen, berichtete das Blatt. Murrays Verteidigung geht davon aus, dass Richter Michael Pastor die Beweislast für ausreichend ansehen und ein Verfahren einleiten wird, sagte einer der Anwälte, Joseph Low IV. Murray hat erklärt, er sei “nicht schuldig“ an Jacksons Herzversagen. Der umstrittene Arzt war im Februar 2010 wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden, er ist gegen eine Kaution von 75 000 Dollar auf freiem Fuß. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihm bis zu vier Jahre Haft.

Er soll dem Popstar nach einer schlaflosen Nacht am Morgen des 25. Juni 2009 erst Schlafpillen gegeben und dann ein Narkosemittel gespritzt haben. Das zur Betäubung bei Operationen eingesetzte Propofol führte nach dem Befund der Gerichtsmediziner zu Jacksons Tod. Der Künstler war 50 Jahre alt und wollte wenige Tage später ein Comeback und seinen Abschied mit der “This Is It“-Tournee feiern.

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dpa

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