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Dwayne „The Rock“ Johnson will US-Präsident werden.

Schauspieler hat große Pläne

Dwayne „The Rock“ Johnson: Er will der nächste US-Präsident werden

Los Angeles - Dwayne „The Rock“ Johnson ist momentan einer der bestbezahlten Schauspieler in Hollywood. Doch das scheint dem 45-Jährigen noch nicht zu genügen. Nun will er Präsident werden.

Viele Amerikaner sind mit dem derzeitigen Präsidenten Donald Trump mehr als unglücklich - keine Frage. Doch wäre ein Schauspieler wie Dwayne „The Rock“ Johnson eine wirkliche Alternative? Er wäre nicht der erste Leinwand-Darsteller, der im Weißen Haus regiert. Zuletzt schaffte das Ronald Reagan 1981 bis 1989. Und auch Johnsons Bodybuilder-Kollege Arnold Schwarzenegger hat seinen Ausflug in die Politik - als Gouverneur von Kalifornien - schon hinter sich. Ist es also Zeit für den nächsten Schauspieler an der Spitze der US-Regierung?

Die Washington Post brachte im Juni vergangenen Jahres zum ersten Mal den Gedanken auf, dass „The Rock“ ein brauchbarer Präsident wäre. Damals bezeichnete der Schauspieler die Geschichte als „interessant“ und „spaßig zu lesen“. Doch er betonte schon da: „Das wichtigste ist jetzt eine starke und ehrliche Führung durch unser derzeitiges und zukünftiges Landesoberhaupt.“

Keine Unterstützung für Trump oder Clinton

Doch die Idee schien ihn weiter zu beschäftigen. Bewusst entschied er sich dafür, weder dem Trump- noch dem Clinton-Team bei der Präsidentschaftswahl seine Unterstützung zuzusagen. Ihm sei es wichtig gewesen, dass die Amerikaner sich ihre eigene Meinung bilden sollten - was sie auch getan haben. 

Mit der Wahl von Donald Trump scheint auch „The Rock“ nicht wirklich glücklich zu sein. In einem Interview mit dem US-Magazin GQ sagt er beispielsweise über Trumps Fakenews-Anschuldigungen in Richtung der Medien: „Ich würde gerne eine bessere Führung sehen. Wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt und eine große Gruppe von Menschen mir widerspricht - zum Beispiel die Medien - dann würde ich mir denken, dass ich etwas besser machen könnte. Wir alle haben Probleme und wir alle müssen unseren Sch... regeln. Und ich denke, es ist keine Eigenschaft eines großen Anführers, Leute mundtot zu machen.“

„Ich glaube an Inklusion“

Auch das angestrebte Einreiseverbot für viele Muslime verurteilt Johnson hart: „Ich glaube mit Überzeugung an die nationale Sicherheit, aber ich glaube nicht an das Aussperren von Immigranten. Ich glaube an Inklusion. Unser Land wurde darauf aufgebaut und wird dadurch noch stärker.“ Große Worte des Schauspielers, der damit sicher vielen Amerikanern aus der Seele spricht. 

Johnson weiß aber nicht nur durch seine Rhetorik zu überzeugen - sondern besonders durch seine Akribie: „Ich will keine oberflächlichen Versprechen machen wie zum Beispiel ‚Wir werden ein drei-Tage-Wochenende einführen! Keine Steuern mehr!‘“ Die Chancen stehen nicht schlecht, dass er wirklich bei der nächsten Wahl antritt: „Ich denke, dass ist eine echte Möglichkeit“, so Johnson.

Patrick Steinke

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