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Mehrere Personen wollten von der Queen nicht zum Ritter geschlagen werden.

Diese Personen lehnten Queen-Ehrung ab

London - Eigentlich eine große Ehre - der Ritterschlag von Queen Elizabeth höchstpersönlich. Zwischen 1951 und 1999 lehnten dies dennoch 277 Personen ab. Der Palast gab nun die Namen bekannt.

Für zahlreiche Menschen in Großbritannien ist eine Ehrung aus der Hand von Queen Elizabeth II. die Erfüllung eines Traumes - doch nicht für alle. In der Zeit zwischen 1951 bis 1999 haben es 277 Personen des öffentlichen Lebens abgelehnt, eine Ehrung von der Monarchin entgegenzunehmen. Die Liste mit teils prominenten Namen wurde lange Zeit vom Palast und von der Regierung geheim gehalten. Die britische BBC erreichte nun die Veröffentlichung - allerdings nur derjenigen Kritiker, die inzwischen gestorben sind.

Prinz Philip - Der Mann an der Seite der Königin

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Auf der Liste stehen unter anderem Namen wie der des Schriftstellers Aldous Huxley (“Schöne neue Welt“) oder des Bildhauers Henry Moore. Der Maler LS Lowry sollte sogar fünf Mal geehrt werden, 1968 schließlich mit dem Ritterschlag. Jedesmal sagte er “Nein Danke“. Auch sein Kollege Lucien Freud und der Schriftsteller Roald Dahl (“Charlie und die Schokoladenfabrik“) wollten keine Ehrung der Queen.

Vor der Traumhochzeit: London im Ausnahmezustand

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Der Meisterregisseur Alfred Hitchcock dagegen erwies sich als wählerisch. Er lehnte 1962 ein Verdienstkreuz ab. Als ihm jedoch 1980 - kurz vor seinem Tod - noch der Ritterschlag angeboten wurde, nahm er an. Beatles-Legende John Lennon gab seinen Verdienstorden im Jahr 1969 zurück. Aus Protest gegen die britische Beteiligung am Biafra-Krieg in Nigeria und gegen die Unterstützung der USA im Vietnam-Konflikt. “Und dagegen, dass “Cold Turkey“ in den Charts abrutscht“, wie er laut dem Sender in einem Brief an Ihre Majestät schrieb.

Nach Angaben der BBC hatte die Regierung mehr als ein Jahr lang versucht, die Veröffentlichung der Namen zu verhindern. Schließlich habe sie sich jedoch der Auskunftspflicht unter dem Gesetz zur Informationsfreiheit beugen müssen.

dpa

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