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Gute Profilsohlen verhindern auf Schnee und Eis nicht nur das Rutschen, sie isolieren auch besser. Unter dicke Profile können zudem Spikes gezogen werden. Foto: Andrea Warnecke

Eisglatte Straßen: Wollsocken oder Spikes für die Schuhe

Offenbach (dpa/tmn) - Eine Wollsocke gehört an kalten Tagen in die Handtasche. Ist es auf der Straße glatt, kann sie über den Schuh gezogen werden und verhindert Schlittern. Im Extremfall müssen Spikes für die Schuhe her.

Ist es richtig glatt, reicht mancherorts der Trick mit den über die Schuhe gezogenen Wollsocken nicht aus: Auf vielen erfahrungsgemäß schlecht geräumten Straßen der Großstädte könnten Spikes sinnvoll sein, so Claudia Schulz vom Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie.

"Allerdings sehe ich diese Spikes eher auf dicken Eisschollen oder Schnee als auf dünnem Blitzeis." Daneben könnten sie nur unter Schuhe gezogen werden, deren Sohle nicht zu filigran ist. "Auch wegen der Montage könnte das bei filigranen Pumps schwierig werden - wo will man die Spikes anbringen, wenn wenig Fläche vorhanden ist", so Schulz. "Ich hätte Bedenken, dass ich mir die Schuhe ruiniere."

Grundsätzlich empfiehlt die Schuhexpertin, im Winter auf eine gute Bodenhaftung zu achten. "Das fängt damit an, dass ich in dieser Jahreszeit eher nicht mit dünnen Ledersohlen rausgehe, sondern bei Schnee, Eis und Glätte eher Modelle mit dicken Profilsohlen bevorzuge."

Die extra dicke Lage lasse auch die Kälte schlechter nach oben an den Fuß ziehen. "Ein gutes Material ist Polyurethan", erklärt die Schuhexpertin. "Es ist nicht nur äußerst rutschfest, sondern überzeugt auch durch hohe Flexibilität."

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