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Emma Schweiger besucht in der Schule von San Francisco in der Gemeinde Nindiri (Nicaragua) Schüler eines Leseclubs. Foto: Jens Kalaene

Will Bekanntheit nutzen

Emma Schweiger will sich sozial engagieren

Hamburg - Emma Schweiger (13), jüngste Tochter von Filmstar Til Schweiger und inzwischen selbst ein Profi vor der Kamera, will sich sozial engagieren.

"Es wäre dumm, wenn ich meine Bekanntheit nicht für gute Zwecke nutzen würde", sagte die in Hamburg lebende Jung-Schauspielerin. Insbesonders das Schicksal von benachteiligten Kindern liege ihr am Herzen, sagte die 13-Jährige, die in mehreren Filmen ihres Vaters mitwirkte und zuletzt im Kinoerfolg "Honig im Kopf" neben Dieter Hallervorden (80) eine Hauptrolle spielte.

Als Botschafterin für Kinderrechte im Namen der Hilfsorganisation World Vision Deutschland war Emma Schweiger gerade in Nicaragua. Dort habe sie Einblicke in Hilfsprojekte bekommen, mit denen die Lebensumstände von Kindern in der Region verbessert werden sollten.

Einige der einheimischen Kinder und Jugendlichen hätten ihr gezeigt, wie sie ihren Alltag mit einfachsten Mitteln bestritten, darunter die 17-jährige Enma: "Sie hat mir gezeigt, wie man in einem selbst gebauten Ofen aus Lehm Tortillas macht."

Jetzt möchte die junge Schauspielerin auf Missstände wie die schlechte Wasserversorgung, die vor allem in abgelegenen Dörfern ein großes Problem darstelle, aufmerksam machen. "Da dreht man nicht mal eben den Wasserhahn auf", berichtete Emma. Während der Reise sei ihr auch bewusst geworden, wie sehr sich das Leben der Menschen dort von ihrem unterscheide: "Da wird einem klar: Das ist hier nicht wie im Film, das passiert ja wirklich. Ich habe ein Schlafzimmer für mich, während hier Familien teils zu fünft in einem Bett schlafen."

dpa

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