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Emma Watson reist gerne, aber nicht dorthin, wo viele Touristen sind.

Wir trafen den Hollywood-Star

Emma Watson im Interview: Diese Fähigkeit muss ein Mann unbedingt haben

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München - Aus Hermine ist inzwischen eine erwachsene Frau geworden - doch Emma Watson hat immer noch ein Faible für fantasievolle Drehbücher. Wir trafen die 26-jährige Britin zum Interview.

Zum Star wurde Emma Watson als elfjährige Schülerin Hermine in den Harry-Potter-Filmen. Mittlerweile ist sie auch auf der Leinwand erwachsen geworden. Mit ihrer aktuellen Hauptrolle als Belle in Die Schöne und das Biest habe sie im Kino „den Wechsel zur Frau hinbekommen“, so Watson. Wir trafen die 26-jährige Britin zum Interview.

Welche Qualitäten muss Ihr Traumprinz denn mitbringen?

Emma Watson: Unter anderem die, die ich auch am Biest so liebe: Dass er menschlich handelt. Dass er sein Glück für die Geliebte opfert. Dass ihm das Wohl des anderen wichtiger ist als sein eigenes.

Woher wissen Sie, dass der Mann Ihnen nichts vormacht?

Watson: Ich vertraue auf meine gute Intuition bei Menschen. Bisher konnte ich mich immer auf meine Instinkte verlassen.

Wenn ein Mann alle wichtigen inneren Werte besitzt, doch äußerlich abschreckend ist – könnten Sie sich in ihn verlieben?

Watson: Auf jeden Fall. Natürlich ziehen einen anfangs die reinen Äußerlichkeiten an. Doch diese oberflächliche Chemie verfliegt für mich schnell. Wenn er für mich auf längere Sicht interessant bleiben will, muss er gemeinsame Werte zeigen. Er muss die Fähigkeit haben, mich an seiner Seite gut fühlen zu lassen. Grundsätzlich kann Liebe Äußerlichkeiten übertrumpfen.

So wie bei Melania und Donald Trump, die viele an „Die Schöne und das Biest“ erinnern?

Watson (lacht): Von der Seite habe ich das noch gar nicht betrachtet.

Sie halten mit Ihrer Meinung zur Politik nie hinterm Berg, waren beim Frauenmarsch auf Washington gegen Trump dabei.

Watson: Ja, es war meine erste Demonstration und etwas ganz Besonderes – nicht zuletzt, weil meine Mutter dafür extra aus England eingeflogen ist. Das hat mich tief berührt. Und dann zu sehen, wie stark wir vereint sein können. Ein tolles Gefühl!

Emma Watson und Amanda Seyfried gehen gegen gestohlene Fotos vor

Auf der ganzen Welt kennt man Sie als Hermine. Wie schwer war es für Sie, nach dem Ende von „Harry Potter“ einen Neuanfang zu starten?

Watson: Sehr. Mein ganzes Leben war auf den Kopf gestellt. Ich habe diese Rolle über zwölf Jahre lang gespielt und plötzlich stand ich vor der Frage ,Was nun?’. Deshalb hatte ich mich entschieden, erst einmal auf die Uni zu gehen. Ich wollte eine neue Lebensperspektive gewinnen und mich darauf konzentrieren, was ich will.

Sie haben seit jungen Jahren Millionen auf dem Konto. Wie können Sie mit Geld umgehen?

Watson: Ich fühle mich unendlich privilegiert, dass ich finanziell sorglos leben kann. Das gibt mir eine unglaubliche Freiheit, nicht über Geld nachdenken zu müssen. So kann ich leicht sagen, dass Geld keine große Rolle für mich spielt.

Welchen Luxus leisten Sie sich?

Watson: Warme Bäder und tolles Essen. Ich werfe mein Geld nicht für einen Maserati raus. Ich nutze es, um die Welt zu sehen. Luxus ist für mich, ein Buch lesen zu können. Ich bin seit meiner Kindheit ein Bücherwurm und bis heute in einem Bücherclub.

Wohin reisen Sie am liebsten?

Watson: Ich muss aus verständlichen Gründen einen Bogen um Orte machen, an denen viele Touristen sind. Deshalb bevorzuge ich Wanderungen außerhalb von Städten in Europa. Ich meide Hotels und komme bei Freunden oder in kleinen Herbergen unter. So bekommt man viel mehr das örtliche Flair mit.

D. Sindermann

Video: Kino-Tipp der Woche - Die Schöne und das Biest

Video: SnackTV

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