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Der Cast von "Game of Thrones" darf sich inzwischen über einen Rekord bei der Emmy-Verleihung freuen. 

Fans hielten Richard Dreyfuss für tot

Emmy-Verleihung: "Game of Thrones" wird  zum Rekord-Gewinner

Los Angeles - Bei der 68. Verleihung des wichtigsten Fernsehpreises der Welt räumten zwei große Favoriten den begehrten Preis ab. Heidi Klum ging hingegen leer aus. 

Die Fantasy-Serie „Game of Thrones“ und die Politsatire „Veep“ sind bei den Emmy-Awards in Los Angeles wie im Vorjahr als beste Serien des Jahres ausgezeichnet worden. „Game of Thrones“ gewann am Sonntagabend (Ortszeit) als beste Drama-Serie, „Veep“ siegte als beste Comedy-Serie.

Die TV-Serie "Game of Thrones" bekam am Sonntag gleich zwölf Auszeichnungen. Mit den Preisen aus früheren Jahren kommt die Serie damit auf insgesamt 38 Emmys - mehr als jede andere Fernsehserie in der fast 70-jährigen Emmy-Geschichte. Neben der Auszeichnung als beste Drama-Serie, gab es Preise für das beste Drehbuch, die beste Regie sowie in neun technischen Kategorien.

Mordprozess um O.J. Simpson gewinnt bei den Emmys

Der Mordprozess um den Footballer O.J. Simpson hat bei den Emmy-Awards die wichtigsten Preise in den Miniserien-Kategorien gewonnen. Die zehnteilige Reihe „The People v OJ Simpson“ gewann nicht nur den Preis als herausragende Miniserie, Sarah Paulson und Cortney B. Vance siegten am Sonntagabend (Ortszeit) auch als beste Hauptrollen. Sterling K. Brown wurde als bester Nebendarsteller in einer Miniserie ausgezeichnet.

Die deutsche Heidi Klum ging bei der 68. Verleihung des wichtigsten Fernsehpreises der Welt mit ihrer Sendung „Project Runway“ leer aus. Sie unterlag in der Kategorie beste Realityshow gegen „The Voice“.

Die Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus hat den Preis als beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie gewonnen. Sie spielt in der in Deutschland auf Sky Atlantic laufenden Polit-Satire „Veep“ eine US-Präsidentin. Den Preis für den besten Hauptdarsteller in einer Comedy-Serie gewann am Sonntagabend (Ortszeit) Jeffrey Tambor aus der Amazon-Serie „Transparent“.

Netflix-Komödie gewinnt bei der Emmy-Verleihung

Zu den weiteren Preisträgern bei der 68. Verleihung des wichtigsten Fernsehpreises der Welt zählten für ihre Leistungen in Comedy-Serien Louis Anderson aus „Baskets“, Kate McKinnon aus „Saturday Night Live“ sowie Aziz Ansari für das Drehbuch einer Folge der Netflix-Comedy „Master of None“ und Jill Soloway für die Regie einer Episode von „Transparent“.

Emmy-Rede von Louis-Dreyfus: Fans halten Schauspieler für tot

Schauspielerin Julia Louis-Dreyfus (55) hat bei der Emmy-Verleihung unbeabsichtigt Spekulationen über den Tod eines Kollegen ausgelöst. Die „Veep“-Darstellerin hatte am Sonntagabend die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin in einer Comedy-Serie erhalten und in ihrer Dankesrede mitgeteilt, dass ihr Vater, der Unternehmer Gérard Louis-Dreyfus, zwei Tage zuvor gestorben war.

Wegen des ähnlichen Nachnamens hielten einige Fans irrtümlich den Schauspieler Richard Dreyfuss (68) für den Verstorbenen - online brachten viele ihre Trauer über den vermeintlichen Tod zum Ausdruck. Der Schauspieler klärte das Missverständnis amüsiert auf. Er sei nicht Louis-Dreyfus' Vater, schrieb Dreyfuss auf Twitter: „Aber ich weiß all die betroffenen Tweets wirklich zu schätzen.“

Einige Twitter-Nutzer reagierten humorvoll auf Dreyfuss' Lebenszeichen: „Es tut mir leid, dass du gestorben bist. Ich hoffe, es geht dir trotzdem gut“, schrieb einer.

Auch Schauspieler Dreyfuss meldete sich auf Twitter zu Wort. "Ich bin nicht der Vater von Julia Louis-Dreyfus, aber ich freue mich über all die besorgten Tweets."

Emmy-Verleihung 2016: Die Gewinner und Verlierer des Abends

dpa

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