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Anke Engelke sieht sich selbst nicht als Star, sondern als Nummer.

Engelke: Kein Star, sondern eine Nummer

Köln - Anke Engelke sieht sich selbst nicht als Star, sondern als Nummer. Ihre wahre Berufung sei der Job beim Fernsehen jedenfalls nicht.

Anke Engelke hat nach eigenen Worten einen Hang zum Belehren: “Ich wollte immer Lehrerin werden. Ich habe einen regelrecht missionarischen Eifer, der mir nie abhandengekommen ist“, sagte die 45-jährige Schauspielerin, Komikerin und Sängerin dem “Sonntag-Express“ in Köln laut einer Vorabmeldung von Samstag. Engelke fügte hinzu: “Aber vielleicht ist das heute eine Verkleidung; vielleicht bin ich eine Lehrerin, die jetzt schauspielert, oder eine Schauspielerin, die eigentlich Lehrerin ist.“

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“Und wenn mir jemand sagt, ich sei ein Star, muss ich erst mal grinsen“, sagte Engelke. “Ich bin kein Star. Ich bin in Deutschland vielleicht eine Nummer, aber es gibt viele, viele Menschen, die mich nicht kennen. Es gibt genug Menschen, denen das Fernsehen egal ist und die mich beim Kennenlernen fragen: 'Und was machen Sie beruflich?'.“

Sie fügte hinzu: “Natürlich ist es super, dass viele Menschen meine Sendungen gucken, sonst müsste ich mir schnell einen anderen Job suchen. Aber ich habe keine Flügel, kann nicht über Wasser gehen, ich habe nur ein ganz bestimmtes Talent. Ein Talent haben viele andere auch, allerdings nicht so öffentlich und ohne Riesenwirbel.“

Über ihre Anfangsjahre im Fernsehen - als Schülerin moderierte sie Sendungen wie das “ZDF-Ferienprogramm“ - sagte Engelke: “Das waren unaufgeregte Zeiten, da wurde auch um mich nicht so ein Buhei gemacht. Ich habe mein kleines Ferienprogramm in den Sommerferien moderiert - na und? Das war damals kein großes Ding. Ich bin nach München geflogen, habe meinen Job gemacht und bin wieder nach Hause gefahren.“ Niemand habe großen Wirbel da herum gemacht.

“Und es war nur logisch, dass ich dafür in der Schule belächelt oder gar gehänselt wurde. Das fand ich gut, dass ich so normal empfangen wurde, ohne Tamtam. Also rückblickend ist das alles astrein gelaufen“, meinte Engelke.

dapd

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