Erfolg für Joy Fleming im Namensstreit - Ex-Manager lenkt ein

Sinsheim/ Köln - Erfolg für Sängerin Joy Fleming vor dem Kölner Landgericht: Ihr Künstlername gehört wieder ihr allein. Die 63-Jährige setzte sich am Dienstag vor dem Kölner Landgericht gegen einen früheren Manager durch.

Der Rheinländer verzichtet künftig darauf, mit dem Künstlernamen der als Erna Strube im pfälzischen Rockenhausen geborenen Sängerin Geld zu machen. Zuvor habe die 33. Zivilkammer deutlich gemacht, dass seine Chancen schlecht stehen, berichtete ein Gerichtssprecher.

Hintergrund des Streits war ein Kooperationsvertrag zwischen der im baden-württembergischen Sinsheim lebenden Soul- und Bluessängerin und dem Rheinländer. Infolgedessen hatte sich der Manager um die Vermarktung von Flemings Kollektion "Mode für die starke Frau" beim Verkaufsender QVC gekümmert und den Künstlernamen als Marke beim Deutschen Patentamt in München eintragen lassen. Als sich die Wege der beiden 2007 trennten, wollte der Rheinländer die Rechte an der Marke behalten. Dafür gibt es nach Auffassung der Kölner Richter aber keine Grundlage.

Nun streiten sich die in Sinsheim lebende Sängerin und der Ex- Manager noch um Honorare. Auch diese Forderung steht im Zusammenhang mit der Vermarktung der Modekollektion bei dem Verkaufssender. Laut Gericht geht es um rund 16 000 Euro. Nach Ansicht des Rheinländers ist die Forderung Flemings verjährt. Ob er damit richtig liegt, will das Landgericht Köln am 16. September entscheiden.

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