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Kabarettist Dieter Nuhr.

Keine Volksverhetzung

Ermittlungen gegen Dieter Nuhr eingestellt

Hamburg - Das Ermittlungsverfahren gegen den Kabarettisten Dieter Nuhr wegen angeblicher Islam-Hetze wird eingestellt. Der Staatsanwalt stellte die Kunstfreiheit über den Schutz der Religionen.

Die Staatsanwaltschaft habe die Kunstfreiheit gegen den Schutz von Religionsgemeinschaften abgewogen und sei dann zu dieser Entscheidung gekommen, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Osnabrück, Alexander Retemeyer, der Nachrichtenagentur dpa.

Zuvor hatte der Radiosender NDR Info darüber berichtet. Ein Sprecher des Norddeutschen Rundfunks teilte am Mittwoch mit, die Staatsanwaltschaft habe die Einstellung damit begründet, dass es für die Erfüllung des Volksverhetzungsparagrafen in den Werken von Nuhr an der „fremdenfeindlichen Gesinnung“ fehle. Auch das Kriterium der Beschimpfung einer Religionsgemeinschaft sei nicht erfüllt, da es sich erkennbar um Satire handele.

Ein Muslim aus Osnabrück hatte Nuhr angezeigt. Der 54-Jährige hat sich wiederholt kritisch mit dem Islam auseinandergesetzt.

dpa

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