Ermittlungen gegen "Körperwelten"-Erfinder von Hagens

- Heidelberg - Die Staatsanwaltschaft Heidelberg ermittelt gegen den Erfinder der umstrittenen Leichenschau "Körperwelten", Gunther von Hagens. Oberstaatsanwältin Elke O'Donoghue sagte am Mittwoch, Anfang September habe die Universität Heidelberg Strafanzeige gegen den Mediziner gestellt. Die Hochschule will nach eigenen Angaben damit gegen des unbefugte Führen des Professoren-Titels des Mediziners vorgehen. Sie beruft sich auf das Strafgesetzbuch und das Universitätsgesetz.

<P>Die Universität wirft von Hagens vor, schriftlich und in Anzeigen mit einem in China erworbenen Professoren-Titel zu werben, ohne die Herkunft des Titels kenntlich zu machen. Zudem soll der Mediziner behaupten, noch immer am Heidelberger Institut tätig zu sein. "Doktor von Hagens ist kein Heidelberger Professor", betonte der Rektor der Universität Heidelberg, Peter Hommelhoff. Auch sei er kein Mitglied der Medizinischen Fakultät der Universität mehr. Den Professorentitel hätten ihm zwei ausländische Universitäten verliehen.</P><P>Von Hagens selbst erklärt in seinem Lebenslauf, er sei seit 1996 Gastprofessor der Medizinischen Universität Dalian in China und seit 1999 Ehrenprofessor der Staatlichen Medizinischen Akademie von Kirgisien in Bischkek.</P>

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