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Bushido soll einen Mann verprügelt haben.

Prügel-Vorwürfe

Erneut Ermittlungen gegen Rapper Bushido

Berlin - Der Rapper Bushido steht erneut im Visier der Justiz. Nach einer Anklage unter anderem wegen Volksverhetzung wird ihm jetzt gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.

Der 35-Jährige soll im Mai vor seiner Villa in Berlin-Lichterfelde einen Fan verprügelt und verletzt haben, wie die „Bild“-Zeitung am Donnerstag berichtete. Das Opfer, das der Musiker mit einem Schlag ins Gesicht zu Boden gestreckt und es dann mit einem Schuh geschlagen haben soll, erstattete Anzeige, berichtet das Blatt.

Laut dem Sprecher der Berliner Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, sind die Ermittlungen abgeschlossen. Auch gegen einen Freund Bushidos, der ebenfalls geprügelt haben soll, sei ermittelt worden. Ob bereits Anklage erhoben wurde, sagte Steltner nicht.

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Wegen Volksverhetzung, Beleidigung und Gewaltdarstellung ist Bushido bereits von der Staatsanwaltschaft angeklagt worden. Grund ist das umstrittene Lied „Stress ohne Grund“, das Tötungs- und Gewaltfantasien sowie schwulenfeindliche Parolen enthält. Die Klageschrift wurde zugestellt. Bushido kann sich dazu äußern. Das Gericht entscheidet dann, ob die Anklage zugelassen wird. Außerdem laufen Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung.

dpa

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