Erstes privates Raumfahrzeug startet ins Weltall

- Mojave - Der Milliardär und Microsoft-Mitbegründer Paul Allen (51) will mit dem ersten privaten Flug ins All "eine neue Seite im Buch der Raumfahrtgeschichte schreiben". Auf dem Mojave-Airport in der kalifornischen Wüste sagte Allen am Sonntag (Ortszeit), er habe mehr als 20 Millionen Dollar (17 Millionen Euro) in das Projekt gesteckt.

Raumfahrtlegende Burt Rutan (60), der mit Allen hinter dem Projekt steht, schwebt vor, "in den kommenden zehn Jahren Normalsterbliche zum Preis einer Luxuskreuzfahrt mit einem Raketenflug in den schwarzen Himmel über die Erdatmosphäre zu schicken". <P>Am Montagmorgen um 06.30 Uhr Ortszeit (15.30 MESZ) wollte Pilot Mike Melvill den Versuch unternehmen, mit dem Raketenflugzeug "SpaceShipOne" 100 Kilometer bis zur Schwelle des Weltalls aufzusteigen. Der 62-jährige Testpilot wollte dann drei Minuten lang schwerelos im All bleiben und nach insgesamt anderthalb Stunden Flug wieder auf der Erde landen.</P><P>"Wir sind schneller auf dem Weg in den Orbit, als man glaubt. Und es ist entscheidend, die Kosten dramatisch zu reduzieren", sagte Rutan weiter. "Es gibt ganz klar einen aufgestauten Hunger, ins All zu fliegen und nicht nur davon zu träumen."</P><P>Wenige Stunden vor dem Start des ersten privaten Raumflugzeuges waren bereits tausende von Schaulustigen in Mojave eingetroffen. Es wäre das erste Mal in der Raumfahrtgeschichte, dass ein privates Unternehmen einen bemannten Raumflugkörper bis an den Rand des Alls schickt. Sollten Wetter und Technik mitspielen, könnte der Flug einen Durchbruch auf dem Weg zum privat organisierten Weltraumtourismus bedeuten.</P>

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