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Cascada soll Deutschland mit "Glorious" beim Eurovision Song Contest in Malmö vertreten.

Was die "Euphoria"-Macher sagen

"Cascada ließ sich von unserem Song inspirieren"

Berlin - Ganz Deutschland rätselt, ob der deutsche ESC-Song "Glorious" von Cascada nur ein Plagiat des Vorjahressiegers "Euphoria" ist. Nun haben sich die Produzenten von Loreen zu Wort gemeldet.

"Wir haben uns den Song angehört und konnten in der Tat erkennen, dass sich Cascada von unserem Song, sagen wir mal, inspirieren lassen hat. Wenn die deutschen Verantwortlichen in der Tat glauben, dass es sich bei ihrem Song um ein Plagiat unseres Songs handelt könnte, dann sollen sie das überprüfen, das ist ihr gutes Recht. Pop-Songs sind sich in der Regel aber immer ähnlich", lautet das Fazit von Thomas Gustafsson gegenüber der "Bild"-Zeitung. Das Blatt hatte die Produzenten des ESC-Sieger-Songs "Euphoria", Gustafsson und Peter Boström, getroffen, um mit ihnen über die Plagiatsvorwürfe gegen den diesjährigen deutschen Anwärter "Glorious" zu sprechen.

Gustafsson: "Wir fühlen uns auf alle Fälle geehrt"

Nach mehrmaligem Anhören seien die Hit-Macher aber übereinstimmend zu dem Urteil gelangt, dass es sich bei dem Song, mit dem Cascada beim Eurovision Song Contest in Malmö antreten will, in ihren Augen nicht um eine billige Kopie handelt. „Wir fühlen uns auf alle Fälle geehrt. Für uns ist das aber kein Plagiat. Wenn man sich nun die Komposition in einem Wellendiagramm anschauen würde, würde man fest stellen, dass 10.000 Pop-Songs einen ähnlichen Verlauf haben“, erklärt Gustafsson gegenüber der "Bild".

"Unser Song für Malmö" - Bilder vom Cascada-Sieg

"Unser Song für Malmö" - Bilder vom Cascada-Sieg

Unterstützung erhält Cascada-Frontfrau Natalie Horler auch von ihren Fans. Auf der Facebook-Seite der Band posten Fans reihenweise aufmunternde Kommentare. Ein offizielles Ergebnis des Plagiats-Gutachtens des NDR wird voraussichtlich aber erst am Mittwoch vorliegen.

mm

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