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Die österreichische ESC-Vorjahressiegerin Conchita Wurst hat am Samstagabend in Wien moderiert und gesungen.

ORF sendete Werbung statt ihren Gesang

Conchitas Manager spielt beleidigte Leber-Wurst

Wien - Conchita Wurst hat allen Grund, die Diva zu spielen und beleidigt den Kopf in den Nacken zu werfen: Der ORF sendete Werbung statt Conchitas Auftritt und rechtfertigt sich dafür.  

Die Österreicher diskutieren über den Auftritt der umjubelten Conchita Wurst. Nicht über den vom vergangenen Jahr, der ihr den Sieg beim Eurovision Song Contest beschert hat, sondern über den aktuellen Auftritt beim ESC am Samstagabend.

Conchita Wurst hatte in der Stadthalle die Zeit überbrückt, in der die Zuschauer für die 27 Länder anrufen konnten. Doch Conchitas Auftritt sahen die Fernsehzuschauer nicht, stattdessen sendete der ORF Werbespots. Und das regt den Manager der Sängerin so sehr auf, dass er den ORF als "Mischung aus russischem Staatsfernsehen und deutschen Privatsendern", schreibt das Medienmagazin DWDL.de. Der Sender demonstriere, "dass ihm der öffentlich-rechtliche Auftrag zur Unterstützung und Förderung heimischer Popmusik kein wirkliches Anliegen ist".

ORF rechtfertigt sich, warum er Werbung statt Conchita zeigte

Conchita beim ESC 2015 in Wien auszublenden, sei "nicht nachvollziehbar", wird der ärgerliche Manager zitiert. Der ORF rechtfertigt seine Entscheidung auf Facebook mit dem Kostendruck.

Zur Info: Die Ausrichtung des Eurovision Song Contest stellt für den öffentlich-rechtlichen Broadcaster des jeweiligen...

Posted by ORF on Samstag, 23. Mai 2015

sah

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