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Ralph Siegel ist und bleibt ein Fan des Eurovision Song Contest.

Ruf des Grand Prix in Gefahr?

Das sagt Ralph Siegel zu Naidoos ESC-Debakel

München - Ist der Ruf des Eurovision Song Contest (ESC) nach dem Debakel um die Nominierung Xavier Naidoos in Gefahr? Wie Grandprix-Urgestein Ralph Siegel darüber denkt:

Der Komponist und Produzent Ralph Siegel (70) sieht den Ruf des Eurovision Song Contest (ESC) nach dem Debakel um die Nominierung Xavier Naidoos nicht in Gefahr. „Es ist eines der vielen Probleme, die immer wieder in regionalen Vorausscheidungen vorkommen - egal in welchem Land oder mit welchem Lied oder Interpreten“, sagte er „Focus Online“.

Xavier Naidoo könne einem leidtun, der Sänger werde sich aber „mit seinen guten Songs und Sendungen“ wieder von den „paar Imageverletzungen“ erholen, ist Siegel überzeugt. Der NDR hatte Naidoo am Donnerstag für den ESC nominiert - und diesen Beschluss nach heftiger Kritik am Samstag wieder zurückgezogen.

Rückendeckung hatte Naidoo unter anderem von Schauspieler Til Schweiger und Comedian Michael Mittermaier bekommen.

ARD und NDR machten es sich aus seiner Sicht schwerer als nötig, erklärte der Produzent. Das Publikum habe deutlich gezeigt, dass es den ESC-Repräsentanten selbst wählen wolle. Er wünsche sich, dass der NDR nun einen Vorentscheid mit Publikumsabstimmung und geeigneten Künstlern organisiere.

Er selbst zum Beispiel würde gern wieder einmal für Deutschland ins ESC-Rennen gehen, erklärte Siegel. „Vielleicht kommt man doch zu dem Schluss, mal wieder die erfolgreichen, international erfahrenen deutschen ESC-Komponisten und Macher aufzufordern, einen Beitrag zu liefern und nicht nur mit ein paar angesagten oder unbekannten Deutsch-Popstars die Vorentscheidung zu füllen.“

Siegel hat das Lied „Ein bißchen Frieden“ komponiert, mit dem die Sängerin Nicole 1982 den ersten Sieg Deutschlands beim Grand Prix holte.

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