DSDS: Ex-Knacki ist Bohlens Favorit

Köln - Vor vier Jahren nahm Menowin aus Ingolstadt an DSDS teil. Doch wegen Körperverletzung musste er für zwei Jahre in den Knast - jetzt ist er wieder frei und will Superstar werden.

Vor vier Jahren wurde seine Karriere zum Superstar in der RTL-Castingshow abrupt beendet. Menowin Fröhlich aus Ingolstadt, damals 18 Jahre alt, hat bereits in der dritten Staffel im Dezember 2005 mitgemacht und erreichte die Runde der besten 20 Kandidaten von Deutschland sucht den Superstar.

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Doch kurz vor den Live-Sendungen musste Hasso, der sich den Künstlernamen Menowin gab, ins Gefängnis: Zwei Jahre ohne Bewährung wegen Körperverletzung, Waffenbesitz und Computerbetrug. Jetzt ist der 22-Jährige wieder auf freiem Fuß – und kämpft ab Mittwoch erneut um den Sieg bei DSDS. Dieter Bohlen war von Menowins Talent schon damals begeistert: „Ich hab’ diese Nummer von einem Weißen noch nie besser gehört als von dir“, lobte der Chef-Juror in der Sendung, nachdem der Bursche mit der Baseballmütze You are the sunshine of my life von Stevie Wonder gesungen hatte.

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DSDS-Kandidat Menowin saß zwei Jahre im Gefängnis.

Auch für sein zweites Casting hat Menowin wieder einen Song von Stevie Wonder ausgesucht: My Cherie Amour. Bohlen gibt ihm den Recallzettel und sagt: „Ich bin sehr gespannt, wie das weitergeht. Alles Gute!“ Bereits vor der Ausstrahlung der Shows hatte Bohlen über den Ex-Sträfling gesagt: „Er gehört für mich zu den großen Favoriten dieser Staffel!“

Dieter Bohlen hält Menowin für talentiert und zählt ihn zu den großen Favoriten.

Menowin, der mittlerweile Vater eines dreijährigen Sohnes ist, sieht seine erneute Teilnahme bei DSDS als seine „zweite Chance im Leben“, erzählt er. „Ich will noch mal von vorne anfangen.“ Er habe sich im Knast sehr geändert – und etwas dazugelernt: „Erst nachdenken, bevor man handelt!“ Seit August 2009 ist Menowin, der von Hartz IV und Gelegenheitjobs lebt, wieder in Freiheit. Die Zeit im Gefängnis sei sehr schwer gewesen, sagt der Ex-Knacki, aber er habe sie auch sinnvoll genutzt: „Ich habe mich im musikalischen Bereich gesteigert und habe viel über mein Leben und mich nachgedacht: Ich habe an dem Mensch Menowin gefeilt.“ Natürlich bereut er seine Taten: „Es tut mir von Herzen Leid, was ich da gemacht habe. Ich habe jetzt einen kleinen Sohn und muss natürlich auch Verantwortung übernehmen.“ Menowin hat sich jetzt ein Ziel für seine Zukunft gesetzt: „Das Wichtigste für mich ist jetzt einfach durchziehen, Gas geben – und gewinnen!“

tz

Rubriklistenbild: © dpa/RTL

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