Ex-TV-Moderator Ingo Dubinski: "Kapitel Fernsehen ist abgeschlossen"

Rust - Der frühere Fernsehmoderator Ingo Dubinski will fünf Jahre nach dem Aus seiner Sendungen "Wunschbox" und "Ein Platz an der Sonne" nicht zurück auf den Bildschirm. "Das Kapitel Fernsehen ist für mich abgeschlossen", sagte der 44-Jährige der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Er bereue dies nicht. "Fernsehen war nie der zentrale Teil meines Lebens." Nach seinem Abschied als ARD-Moderator genieße er die dadurch gewonnene Freiheit. "Jetzt habe ich endlich die Zeit, mich um meine Familie zu kümmern." Beruflich sei der Autor und Journalist nicht mehr so eingespannt wie früher.

"Ich habe früher im Jahr mehr als 220 Produktionen gedreht", sagte Dubinski. "Allein von der Wunschbox habe ich insgesamt knapp 1000 Folgen moderiert." Die berufliche Belastung sei so groß gewesen, dass er sich nicht um seine Familie kümmern konnte. "Auf Dauer wäre das ohnehin nicht mehr gut gegangen. Deshalb bin ich froh, dass ich heute freier über meine Zeit verfügen kann."

Dubinskis ARD-Sendungen "Wunschbox" und "Ein Platz an der Sonne" wurden 2003 eingestellt. Im Jahr darauf endete die von ihm für den Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) moderierte Sendereihe "Mit Dubinski reisen". Mitte 2001 war Dubinski in die Schlagzeilen geraten, weil ihm eine Tätigkeit für den DDR-Staatssicherheitsdienst (Stasi) vorgeworfen wurde. Er soll als 19-jähriger Soldat Informationen über einen Kameraden an den Geheimdienst weitergegeben haben.

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