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Nicolas Cage steckt in finanziellen Schwierigkeiten.

Exmanager wirft Nicolas Cage Verschwendung vor

Los Angeles - Der frühere Finanzverwalter von Hollywoodstar Nicolas Cage hat dem US-Schauspieler einen verschwenderischen Lebensstil vorgeworfen.

Dies habe zu den finanziellen Problemen des Hollywood-Stars geführt, das erklärte Samuel Levin in einer Klage gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber. Zuvor hatte Cage seinerseits Levin wegen Betrugs auf die Zahlung von 20 Millionen Dollar verklagt. Levin erklärte, er habe bei seiner Einstellung im Jahr 2001 versucht, Cage zu warnen, dass er trotz hoher Gagen über seine Verhältnisse lebe. Der Schauspieler hätte jedes Jahr 30 Millionen Dollar verdienen müssen, um seinen Lebensstil finanzieren zu können. Er habe Cage auch vom Kauf des Schlosses Neidelstein in der Oberpfalz und einer Burg in England abgeraten, heißt es in der Klageschrift weiter. Cage hat das Schloss in Bayern inzwischen wieder verkauft.

Der Exmanager rechnete vor, der Schauspieler habe allein im Jahr 2007 etwa 33 Millionen Dollar in Grundbesitz gesteckt sowie 22 Autos und fast 50 wertvolle Edelsteine erworben. Zudem habe Cage erhebliche Summen für Urlaubsreisen seiner umfangreichen Entourage ausgegeben und kostspielige Partys geschmissen. Er habe dem Schauspieler vorgeschlagen, ein Dutzend seiner Autos und eine 1,6 Millionen Dollar teure Comic-Sammlung zu verkaufen. Cage macht dagegen geltend, die Verwaltung seines Vermögens sei Levins Aufgabe gewesen. Der Hollywood-Star will erst nach der Entlassung des Managers von seinen finanziellen Schwierigkeiten erfahren haben. Dieser hätte früher einschreiten müssen, sagte Cages Anwalt Marty Singer.

In seiner Gegenklage fordert Levin die Zahlung von 129.000 Dollar für Arbeiten, die er nach seiner Entlassung 2008 für Cage erledigt haben will. Zudem verlangt er von dem Schauspieler eine Erklärung, dass er seinen Job korrekt verrichtet hat.

ap

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