Experte: Monroe-Porno ist eine Fälschung

Düsseldorf - Nach Bekanntwerden eines angeblichen Pornos mit Marilyn Monroe hat ein Filmhistoriker erhebliche Zweifel an der Echtheit des Schmuddelstreifens geäußert.

"Marilyn Monroe hat nie einen Pornofilm gedreht", sagte der Düsseldorfer Monroe-Biograf und Sammler Peter Schnug im Gespräch mit der dpa Deutschen Presse-Agentur. "Es gibt drei Fälschungen, die in Sammlerkreisen seit Jahrzehnten bekannt sind. Eine von ihnen hat dieselbe Handlung wie sie der Film haben soll, der jetzt in den USA aufgetaucht ist." Ein Andenkenhändler hatte das Werk nach eigenen Angaben für umgerechnet fast eine Million Euro an einen New Yorker Geschäftsmann vermittelt.

Nach Angaben des studierten Filmhistorikers Schnug ist an der Bildqualität zu erkennen, dass der Porno schon Jahre vor ersten Gerüchten über eine Liaison mit Kennedy entstanden sei. Schnug besitzt eine der europaweit größten Sammlungen von Filmen, Fotos und Dokumenten zur Monroe. Laut dem Düsseldorfer Filmmuseum ist er als Sammler bekannt und hat bereits mit Ausstellungen kooperiert.

Die "New York Post" hatte in der vergangenen Woche von dem Millionendeal mit dem Video berichtet und sich in ihrem Bericht auf Angaben des Andenkenhändlers berufen. Den Angaben zufolge wurde der 15 Minuten lange Schwarz-Weiß-Film vermutlich in den 50er Jahren, Marilyns Glanzzeit, gedreht. Als er Mitte der 60er ans Tageslicht kam, soll der damalige FBI-Direktor Edgar Hoover zwei Wochen lang versucht haben, Monroes Sexpartner als den früheren US-Präsidenten John F. Kennedy oder seinen Bruder Robert F. Kennedy zu identifizieren. Beide waren mit der Schauspielerin bekannt. Der Hollywoodstar war nach einem bewegten Leben 1962 mit 36 Jahren gestorben.

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