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Mit diesem Bild löste Georgina einen Shitstorm auf Facebook aus. 

Facebook-Foto vor Hochwasser

Empörungs-Flut überschwemmt Georgina

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Heidelberg - Während Menschen in den Wassermassen um ihre Existenz kämpfen, wirbt Dschungel-Zicke Georgina in Modelpose am Hochwasser für ihren TV-Auftritt. Die Facebook-User sind empört.

Tausende Menschen in Deutschland und den Nachbarländern haben durch das Hochwasser ihr ganzes Hab und Gut verloren, einige sogar ihr Leben. Die Jahrhundertflut hat Millionenschäden angerichtet und großes Leid über viele Bewohner der Katastrophengebiete gebracht. Doch eine scheint das alles gar nicht zu kümmern: Georgina Fleur.

Die ehemalige Bachelor-Kandidatin und Dschungelcamp-Zicke aus der siebten Staffel hat sich ausgerechnet das schlimme Hochwasser in Heidelberg als malerische Szenerie für ein Fotoshooting ausgesucht. In kurzem Kleidchen, mit Sonnenbrille, schickem Täschchen und modelmäßig in die Hüfte gestemmter Hand posiert das Fernseh-Sternchen auf ein paar Sandsäcken am Ufer des nach wie vor extrem angestiegenen Neckars. Darunter schreibt der Möchtegern-Promi auf seiner Facebook-Seite: "iiiiih, jetzt lil dinner und anschließend fernsehen, ich bin später bei prominent, don't miss it! Wurde wieder irgendein scheiß wegen Fiona gefragt... schönen gemütlichen Abend euch allen! Küsschen"

Über die orthographischen Eigenheiten sehen die Nutzer des sozialen Netzwerks hinweg, die Ignoranz der not-very-important-person kommt bei ihnen aber gar nicht gut an. Die Facebook-Seite des Nachwuchs-Models wird von bösen Kommentaren überschwemmt. "Das gehört sich nicht", weist sie eine Facebookerin zurecht. Weniger pädagogisch wertvoll ist der Kommentar "Schade, dass Du nicht ins Wasser gefallen bist." Er bekommt über 1300 nach oben gerichtete Daumen. Ein anderer User bezieht sich darauf und weist darauf hin, dass Fäkalien oben schwimmen. Die Online-Gemeinde jubelt über diesen Vergleich. "Bei der fehlen so viele Gehirnwindungen, da ist selbst ein Huhn schlauer", sagt ein anderes Facebook-Mitglied. Für den Spruch bekommt es fast 1900 Likes.

Georgina rechtfertigt sich angesichts dieser Empörungs-Flut: "Ich hab die Sandsackmauer aufgebaut. Deswegen bin ich voll am Arsch und chill heute Abend." Doch so recht mag der selbsternannten Retterin von Heidelberg das keiner glauben. "Ich kenne nichts Schlimmeres als narzistische, egozentrische Menschen die selbst aus Naturkatastrophen noch ein Highlight ziehen wollen", bringt es ein Kommentator auf den Punkt. Die Standpauke scheint zu sitzen, denn Georgina spricht erstmals "meine Anteilnahme allen Anwohnern und Betroffenen" aus, relativiert aber gleich wieder: "Zum Glück ist es in Heidelberg nicht allzu schlimm!"

Doch wozu die Aufregung? Wie ein Facebook-User weiß, wird auch dieser Shitstorm die Frau nicht erschüttern, denn: "Auch schlechte Publicity ist Publicity".

hn

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