Sängerin zieht klare Grenzen

„Das geht zu weit“: Sarah Lombardi zeigt sich geschockt

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Köln - Der Hass gegen Sarah Lombardi kennt keine Grenzen mehr. Eine frei erfundene Meldung über einen tödlichen Autounfall der Sängerin hat jede Menge menschenverachtende Kommentare hervorgerufen.

Ja, sie ist fremdgegangen und hat damit die Trennung vom ehemaligen DSDS-Sieger Pietro Lombardi provoziert. Das ist jetzt Monate her, und dennoch scheinen viele Menschen Sarah Lombardi ihren Fehltritt einfach nicht verzeihen zu können oder zu wollen. Mit den beleidigenden Kommentaren, die seitdem in den sozialen Netzwerken auf die Sängerin einprasseln, die 2011 in der achten Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ den zweiten Platz belegte, hat die 24-Jährige umzugehen gelernt. Doch jetzt hat der Hass eine neue Dimension erreicht. 

Vor einigen Tagen machte die Meldung die Runde, Lombardi sei bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Ihre vielen Fans waren verständlicherweise geschockt - und umso erleichterter, als sich herausstellte, dass absolut nichts an der Horror-Nachricht dran war. Eine Webseite hatte sie in der Hoffnung verbreitet, damit Aufmerksamkeit und somit Klicks zu bekommen.

Doch es gibt tatsächlich Menschen, die glauben, auch auf diese Episode mit Hohn und Spott reagieren zu müssen. „Schade, wäre ja auch zu schön gewesen, um wahr zu sein“, war einer der vielen menschenverachtenden Kommentare auf dem Facebook-Profil der Sängerin. Andere wünschten ebenso, dass die Nachricht keine „Fake News“ gewesen wäre. „Dann würde sie endlich aus den Medien verschwinden. Hat eben alles seine Vor- und Nachteile!", ätzte ein anderer. "Immerhin ein Opfer weniger. Wäre ja nicht schlimm, wenn es stimmt", so ein dritter.

Normalerweise gibt Lombardi nichts auf die fiesen Äußerungen ihrer vermeintlichen „Fans“, von denen sie allein auf Facebook mehr als 1,2 Millionen hat: „Ich denke nicht, dass es da noch wirklich präzise um irgendwas geht, sondern einfach, weil es cool geworden ist", sagte sie in einem Interview mit promiflash.de, es sei „so ein bisschen ein Hobby“ der Leute geworden.

Doch jetzt reicht es der 24-Jährigen: „Ich finde, das geht viel zu weit“, sagte sie dem Klatschportal über die Fake-Todesnachricht. „Es gibt so schlimme Sachen auf der Welt, und ich habe niemanden umgebracht oder irgendwas. Und ich bin ja immer noch die selbe Sarah."

Leider bleibt wohl zu bezweifeln, dass sich die Menschen, die im Schutz der Anonymität des Internet diesen Hass streuen, ein neues Hobby suchen.  

hn/Video: snacktv

Rubriklistenbild: © Sarah Lombardi bei Instagram

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