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Hunderte Fans trauerten in London vor der O2-Arena um Michael Jackson.

Fans trauern vor O2-Arena um Michael Jackson

London - In der Londoner O2-Arena sollte am Montag das erste von insgesamt 50 Konzerten des King of Pop stattfinden. Die Fans des Verstorbenen trauerten dort am Abend.

Vor der O2-Arena in London haben Hunderte Fans von Michael Jackson des verstorbenen Popstars gedacht, der dort am Montagabend das erste von insgesamt 50 Comeback-Konzerten geben wollte. Es wurden Kerzen angezündet, Blumen abgelegt und Bilder von Jackson auf einen Schirm projiziert. Einige Fans tanzten.

Auf Websites von sozialen Netzwerken und Michael-Jackson-Fanseiten war zur Erinnerung an den am 25. Juni verstorbenen “King of Pop“ aufgerufen worden. Der Obduktionsbericht, der möglicherweise Aufschluss über Jacksons Tod gibt, wird möglicherweise bereits in dieser Woche fertig sein. Erste Untersuchungsergebnisse lägen bereits vor, teilte der Gerichtsmediziner Ed Winter am Montag mit.

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Die noch ausstehenden Resultate sollten Ende dieser oder Anfang nächster Woche vorliegen. Die Behörden würden mitteilen, sobald der Bericht vorliege und ihn dann am folgenden Tag veröffentlichen. Nach dem mysteriösen Tod des “King of Pop“ gab es Spekulationen um eine mögliche Überdosis von Schmerzmitteln. Ein Richter übertrug unterdessen dem Anwalt John Branca und einem Vertreter der Plattenindustrie, John McClain, vorerst für die kommenden drei Wochen weitreichende Vollmachten für die Verwaltung von Jacksons Nachlass.

Der Popsänger hatte die beiden Männer in seinem Testament als Verwalter eines neu geschaffenen Treuhandfonds benannt. Anwälte von Jacksons Mutter Katherine bemühten sich darum, dass ihre Mandantin als dritte Bevollmächtigte anerkannt würde.

Los Angeles zahlt Zusatzkosten für Trauerfeier

Unterdessen sorgt ein Spendenaufruf im Internet, mit der die Stadtverwaltung von Los Angeles einen Teil ihrer Kosten im Zusammenhang mit der Trauerfeier für Jackson finanzieren wollte, für Ärger. Die Spendenaktion sei “lächerlich“, schimpfte Bürgermeister Antonio Villaraigosa am Montag nach seiner Rückkehr aus einem Urlaub in Südafrika über den Diensteifer seiner Beamten. Los Angeles sei eine Weltstadt und als solche verantwortlich für die öffentliche Sicherheit. Die Stadt werde die insgesamt 1,4 Millionen Dollar an Kosten, die unter anderem für Überstunden von Polizisten und anderen städtischen Bediensteten entstanden sind, auch übernehmen, stellte der Verwaltungschef klar.

Er werde weder die Öffentlichkeit noch die Firma AEG Live - den Betreiber der Arena, in der die Feier stattfand - noch die Familie Jackson um Geld bitten. Bis vergangene Woche hatten rund 1.800 Fans insgesamt 35.000 Dollar gespendet. Seit Freitag ist die Website außer Betrieb. Es war zunächst nicht zu erfahren, ob die hoch verschuldete Stadt das Geld zurückerstattet oder was sonst mit ihm geschieht.

AP

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