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Schriftsteller Ferdinand von Schirach hat keine Hobbys und macht alles sehr langsam.

"Nicht meine Stärke"

Ferdinand von Schirach bezweifelt Alltagstauglichkeit

München - Ein seltsames Geständnis hat Schriftsteller Ferdinand von Schirach gemacht: Er hält sich in praktischen Dingen für wenig tauglich und erzählt was er alles nicht kann.

Der Schriftsteller Ferdinand von Schirach kann mit vielen klassischen Beschäftigungen im Alltag nur wenig anfangen. „Die praktischen Dinge sind nicht meine Stärke“, sagte er dem „Süddeutsche Zeitung Magazin“. Er besitze zwar ein Auto, fahre aber selten und ziemlich schlecht. „Auch mit dem Fahrrad bin ich so langsam, dass mich die meisten Fußgänger überholen. Einkaufen finde ich uninteressant und Lieferpizzas mag ich nicht.“ In die Kanzlei geht der 1964 geborene Rechtsanwalt nach eigenen Worten noch ein- oder zweimal in der Woche. „Hobbys habe ich keine, ich mag schon das Wort nicht“, sagte von Schirach, der in Berlin lebt. Er gehe aber gern spazieren - „auch das sehr langsam“.

dpa

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