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Justin Bieber hat angeblich aus Versehen die argentinische Nationalflagge entehrt.

Flaggen-Skandal

Droht Justin Bieber jetzt der Knast?

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Buenos Aires - Jetzt hat er den Bogen überspannt: Mädchenschwarm Justin Bieber hat handfesten Ärger mit der Justiz in Argentinien. Grund ist ein Vorfall bei seinem letzten Auftritt. 

Ein Video von seinem Konzert am Samstag in Buenos Aires hat den kanadischen Popsänger in Erklärungsnot gebracht. Es zeigt, wie Bieber mit seinen Füßen und einem Mikrofonständer zwei argentinische Nationalflaggen an den Rand der Bühne befördert, auf die Fans sie kurz zuvor geschmissen hatten. Ein Rechtsanwalt in Cordoba soll den Star deshalb angezeigt haben, hat das Promi-Portal tmz erfahren. Die Schändung ihrer Nationalflagge nehmen die Argentinier nicht auf die leichte Schulter: Bis zu vier Jahre Haft blühen dem, der dabei erwischt wird, berichtet der "Rolling Stone". 

Ein Zuschauer hatte den Vorfall mit seinem Handy gefilmt und auf Youtube geladen

Nach zahlreichen Protesten entschuldigte sich der 19-Jährige bei seinen Fans und stellte alles als böses Missverständnis dar: „Während meinen Shows wird mir ständig Zeug auf die Bühne geworfen. Mein Team hat mir gesagt, es sei ein T-Shirt gewesen. Aber auch wenn es eine Flagge war, würde ich niemals Argentinien verunglimpfen“, erklärte er am Donnerstag (Ortszeit) auf Twitter. „Ich würde nie etwas tun, das respektlos gegenüber Argentinien oder dem argentinischen Volk oder meinen Fans ist. Ich mag es nicht, mich zu verteidigen, aber diesmal war es nötig“, fügte er hinzu. "Es tut mir Leid, falls jemand etwas falsch verstanden hat und hoffe, dass ihr mir meinen Fehler verzeihen könnt."

Bieber leistet sich einen Skandal nach dem anderen

Auch bei seinem zweiten Konzert in der argentinischen Hauptstadt hatte der Popsänger am Sonntag seine Fans verärgert. Wegen einer angeblichen Lebensmittelvergiftung brach er die Show vor etwa 45.000 Zuschauern nach nur acht Songs ab.

Davor hatte ein Handy-Video einer brasilianischen Schönheit für Aufsehen gesorgt, das diese nach einer Liebesnacht mit dem Sänger aufgenommen hatte. Anschließend hatte sie in den höchsten Tönen von Biebers Qualitäten als Liebhaber geschwärmt und intime Details ausgeplaudert.

Ebenfalls in Brasilien gab es Wirbel um den Sänger, weil der sich illegalerweise als Graffiti-Künstler versucht hatte. An die Mauer eines leerstehenden Hotels hatte er, von seinen Leibwächtern geschützt, diverse Schriftzüge gesprayt, während ihm die örtliche Polizei tatenlos dabei zusah. Am nächsten Tag soll er nach einem Bordellbesuch seine Hotelsuite verwüstet haben

dpa/hn

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