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Jared Hasselhoff, Bassist der Bloodhound Gang, hat nach dem Empfinden russischer Ermittlungsbehörden ein "zynisches Verbrechen" begangen.

Bassist "schändet" Flagge während Konzert

Bloodhound Gang unter Beschuss in Russland

Moskau - Mit einer Showeinlage bei einem Konzert in der Ukraine hat sich die US-Band "Bloodhound Gang" den Zorn Russlands zugezogen - jetzt hat Moskau Ermittlungen gegen die Rocker eingeleitet.

Nach der „Schändung“ einer russischen Flagge durch die US-Rockgruppe Bloodhound Gang hat sich Moskaus oberste Ermittlungsbehörde in den Fall eingeschaltet. Chef-Ermittler Alexander Bastrykin sprach von einem „zynischen Verbrechen“ und von „Missachtung des russischen Staates“, wie seine Behörde am Montag mitteilte. Bassist Jared Hasselhoff (41) hatte sich bei einem Konzert in der Ukraine eine russische Fahne durch den Schritt gezogen und den Namen von Präsident Wladimir Putin erwähnt.

Regierungstreue Kräfte in Russland reagierten entsetzt und verlangten neben dem Strafverfahren ein Einreiseverbot für die Musiker. Auch US-Botschafter Michael McFaul verurteilte die Konzert-Einlage. „Ich finde den Ausfall der Bloodhound Gang widerlich. Ich verurteile auch den Akt der Gewalt gegen sie“, twitterte der Diplomat.

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Die Musiker waren am Wochenende bei einem Aufenthalt im Süden Russlands Angriffen wütender Russen ausgesetzt. Sie mussten das Land verlassen, ohne auftreten zu dürfen. Chef-Ermittler Bastrykin will nun die Ukraine und die USA um Hilfe bei den Ermittlungen gegen die US-Band ersuchen. In Russland können Gerichte Gefängnisstrafen verhängen, wenn Staatssymbole entehrt werden.

dpa

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