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James Horner.

61-Jähriger tot?

"Titanic"-Komponist stirbt bei Flugzeugabsturz

Los Angeles - Als Filmkomponist hat James Horner Hollywood mehr geprägt als mancher Filmemacher. Jetzt starb der Oscar-Preisträger bei einem Flugzeug-Unglück. Hollywood verneigt sich vor einem  Stars der Zunft.

Die Absturzstelle in Santa Barbara. 

Hollywood trauert um „Titanic“-Komponist James Horner. Allem Anschein nach kam der 61-Jährige am Montag beim Absturz seines Kleinflugzeugs in Kalifornien ums Leben. Das US-Promiportal „TMZ.com“ berichtete, bei dem Absturz sei so gut wie nichts von dem Kleinflugzeug übrig geblieben. Außerdem habe es gebrannt. Auf der Homepage ist ein Video zu sehen, das die Absturzstelle zeigen soll. Darauf ist verbrannte Vegetation auf mehreren Hundert Quadratmetern zu sehen. Nach Angaben der lokalen Behörden war die einmotorige Maschine vom Typ S312 Tucano MK1 gegen 9.30 Uhr Ortszeit abgestürzt.

Die Identität des getöteten Piloten wurde von den Behörden zunächst nicht offiziell bestätigt. Horners Anwalt, Jay Cooper, bestätigte allerdings der „Los Angeles Times“, dass das abgestürzte Flugzeug dem 61-jährigen gehört habe: „Wenn er nicht darin gewesen wäre, dann hätte er sich gemeldet.“

Von "Titanic" bis Braveheart: Die Filmmusik von James Horner

Horner zählte zu den erfolgreichsten Komponisten in Hollywood. Für „Titanic“ nahm er 1998 zwei Oscars entgegen, als Komponist der kompletten Filmmusik und für den von Céline Dion gesungenen Originalsong „My Heart Will Go On“.

Nach seiner ersten Oscar-Nominierung für „Aliens“ (1986) hatte er unter anderem auch mit den Soundtracks für „Apollo 13“, „Braveheart“ und „Avatar“ Gewinnchancen. Weitere Meilensteine im Schaffen des Komponisten: „Krull“, „Gorky Park“, „Der Name der Rose“, „Glory“, „Legenden der Leidenschaft", „Jumanji“, „Der Sturm“, „Troja“, „Karate Kid“ und „The Amazing Spider-Man“.

So trauert Hollywood um James Horner

Horners Assistentin Sylvia Patrycja schrieb auf Facebook: „Wir haben eine erstaunliche Person mit einem großen Herzen und einem unglaublichen Talent verloren. Er starb, während er das tat, was er liebte.“

Filmemacher Seth MacFarlane schrieb auf Twitter, dass er über den Verlust unglaublich traurig sei: „Ich bin mit seiner Musik groß geworden und liebe sie. Er hinterlässt ein spektakuläres musikalisches Erbe.“

Ihr Beileid bekundeten unter anderen Russell Crowe, der die Hauptrolle im vom Horner vertonten Film "A beautiful mind" gespielt hatte.

Für sieben Filme von Ron Howard hatte Horner die Musik geschrieben, darunter auch für "Apollo 13". "Mein Herz tut weh", schrieb der Regisseur.

Schauspieler Rob Lowe nannte den Verunglückten ein "musikalisches Genie, das weiterleben werde".

dpa

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