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TV-Legende Frank Elstner (70) moderierte "Wetten, dass..?" von 1981 bis 1987.

Skurrile Anekdote

Elstner: Mein Puff-Ärger mit "Wetten, dass..?"

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München - TV-Legende Frank Elstner (70) schildert in seinen Erinnerungen "Wetten Spaß" Missstände bei "Wetten, dass..?". Einmal bekam er beinahe Probleme wegen eines Puff-Besuchs.

Der sympathische Frank Elstner im Bordell? Kaum zu glauben. Aber mit dieser Geschichte hätte ein Klatsch-Magazin beinahe groß aufgemacht. Schuld daran war ein Wetten, dass..?"-Mitarbeiter, der sich auf Elstners Kosten Vorteile in einem Rotlicht-Etablissment verschafft hatte.

In seinen Memoiren schildert Elstner, dass während seiner Zeit als Moderator der größten ZDF-Show einige Mitarbeiter in den Verdacht gerieten, sich als "Rabattschnorrer" zu betätigen. Elstner: "Wir mussten feststellen, dass plötzlich Mitarbeiter Mercedes fuhren, die sie zu Sonderkonditionen bekommen hatten, sich in den teuersten Hotels einmieteten und up graden ließen, dass sie 'Wetten dass..?' benutzten, um sich Vorteile zu verschaffen."

Wetten, dass..? mit Gottschalk: Tolle und dramatische Szenen

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Damit nicht genug. Eines Nachmttags bekam Elstner einen Anruf von einem Journalisten namens "Hansi", der ihm eine schockierende Nachricht überbrachte. Elstner erinnert sich: "Die 'Neue Revue', sagte er, bringe morgen eine große Story: 'Frank Elstner im Puff'. Er fragte mich: 'Warum gehst du zu Prostituierten, Frank?'"

In der Stimme des Reporters namens "Hansi" will der völlig überraschte Elstner schon Vorfreude auf eine Knüller-Geschichte vernommen haben. Doch der Moderator dementierte rundheraus. "'Lieber Hansi', sagte ich, 'da bist du einem Bären aufgesessen!' Kein Wort stimmte. Die 'Neue Revue' druckte die Geschichte nicht."

So war Gottschalks letzte "Wetten, dass..?"-Show

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Nun forschte Elstner nach, wie es denn überhaupt zu diesem Puff-Gerücht gekommen sei. Ergebnis: "Es stellte sich nämlich heraus, dass nicht ich es gewesen bin, der in einem Mainzer Edelbordell eine Suite reserviert und vier Damen bestellt hatte, sondern einer unserer Mitarbeiter, und zwar mit dem Hinweis: Frank Elstner werde später auch noch vorbeischauen."

Auch wenn der Moderator dieser Frage auf den Grund gehen konnte: Bis heute weiß er nicht, wer aus welchem Grund diese Geschichte an die Zeitung verkaufen wollte.

fro

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