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Der französische Präsident François Hollande soll ein Techtelmechtel mit der Schauspielerin Julie Gayet haben.

Angebliche Liaison mit Schauspielerin

Affären-Gerüchte: Schaden für Hollandes Image?

Paris - Frankreichs Präsident François Hollande wird eine Affäre mit der Schauspielerin Julie Gadet nachgesagt. Die könnte bei der Pressekonferenz am Dienstag zum Hauptthema werden.

Dass Frankreichs unbeliebter Staatspräsident François Hollande angeblich eine Liebesbeziehung mit einer Schauspielerin hat, droht seinen geplanten politischen Neustart zu vermasseln. Vor bis zu 600 Journalisten will Hollande am Dienstag im Élysée-Palast seine Vision für das krisengeplagte Land vorstellen, doch statt dessen steht sein Privatleben im Fokus. Die Berichte der Klatschpresse seien für Hollande "katastrophal in jeder erdenklichen Weise", befand die Zeitung "L'Alsace" am Wochenende.

Der Auftritt im Festsaal seines Amtssitzes ist für Hollande erst die dritte große Pressekonferenz seit dem Amtsantritt vor anderthalb Jahren. Seit Tagen bereitet sich der Staatschef mit seinen engsten Mitarbeitern akribisch vor. Im Mittelpunkt soll ein "Pakt der Verantwortung" stehen, für den er die Unternehmen gewinnen will: Im Gegenzug für eine Senkung der Arbeitskosten sollen sie mehr Jobs schaffen. Mit Spannung wird auch erwartet, ob sich der Sozialist zu einer wirtschaftsfreundlicheren Politik bekennen wird.

Anderthalb Stunden will sich Hollande den Fragen der Journalisten stellen. Dass er dabei bestimmt nach seiner angeblichen Affäre mit der Schauspielerin Julie Gayet befragt werde und der Staatschef dann reagieren müsse, verspreche "einen hochinteressanten Auftritt", machte sich die Zeitung "Sud-Ouest" am Samstag lustig. Im Wahlkampf war Hollande auch mit dem Versprechen angetreten, anders als sein Vorgänger Nicolas Sarkozy nur mit seiner Arbeit und nicht mit seinem Privatleben für Schlagzeilen zu sorgen. Sarkozy hatte gleich seinen ersten Neujahrsempfang im Élysée genutzt, um zu verkünden, dass es ihm mit Carla Bruni "ernst" sei.

Die Franzosen lässt das mutmaßliche Techtelmechtel ihres unverheirateten Präsidenten mit der hübschen Schauspielerin Julie Gayet offenbar ziemlich kalt. Nach einer am Sonntag vom "Journal du dimanche" veröffentlichten Ifop-Umfrage hat sich für 84 Prozent von ihnen das Bild, das sie von ihrem Präsidenten haben, durch die "Enthüllungen" überhaupt nicht verändert. 13 Prozent gaben an, sie hätten einen schlechteren Eindruck des Staatschefs. Für drei Prozent hat Hollande durch die angebliche Affäre sogar an Sympathie gewonnen. Offiziell ist der Präsident mit der Journalistin Valérie Trierweiler liiert.

dpa

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