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Diesen Freitag in der "Bild": "Post von Wagner" über Pornographie.

Überraschende Worte

Franz Josef Wagner: Porno-Geständnis in Kolumne

München - In seiner täglichen Kolumne packt Franz Josef Wagner, Kult-Autor der "Bild"-Zeitung, ein ganz heißes Eisen an. Und überrascht mit einem Porno-Geständnis.

Franz Josef Wagner polarisiert. Seit gefühlt 300 Jahren schreibt er für die Bild-Zeitung seine Kolumne "Post von Wagner" zu wechselnden Themen. Er scheut keine klaren Worte - und zwar nicht selten mit Positionen, die vom Mainstream abweichen und für große Diskussionen sorgen.

Diesen Freitag nun hat sich der 72-Jährige ein ganz ungewöhnliches Sujet gepackt: Pornographie! Ihm scheint nicht ganz zu schmecken, dass sein Arbeitgeber, die Bild-Zeitung, Auszüge aus der Fortsetzung von "50 Shades of Grey" druckt.

"Liebe/r Pornogucker/innen,", leitet er seine Kolumne ein. Wer sich angesprochen fühlt oder auch nicht, bekommt Erhellendes zu lesen. Der Bestseller sei "das Land der Einsamen", philosophiert Wagner. "Liebe wollen sie. Porno ist Verzweiflung. Wie ein Graffiti-Spruch: Rein, raus, Micky Maus."

Wagner überrascht dabei mit einem Geständnis: Auch er habe schon mal Erwachsenenfilme konsumiert. "Ich habe in meinem Leben auch schon Pornos geguckt und gehofft, dass der liebe Gott wegschaut", schreibt er.

Seine klare Meinung: "Porno ist nicht Liebe. Liebe ist, wenn man Scheu hat, sich voreinander auszukleiden."

lsl.

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