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Für sein Lebenswerk wird Morgan Freeman ausgezeichnet.

Auszeichnung für Morgan Freeman

Berlin - Er ist einer der ganz Großen: Nun erhält Schauspiel-Legende Morgan Freeman eine Auszeichnung für sein Lebenswerk. Sein Leben war aber nicht immer Glitzer und Glamour.

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Morgan Freeman und seine Ausstrahlung als Übervater mit lausbübischer Komik: Diese Rolle hat er als Gott in den Jim-Carrey-Komödien “Bruce Allmächtig“ und “EvanAllmächtig“ auf die Spitze getrieben. Nach einem Stern auf dem “Walk of Fame“ und dem Oscar erhält er nun die Auszeichnung des Amerikanischen Filminstituts (AFI) für sein Lebenswerk.

Dabei hat seine große Karriere erst im gereiften Alter begonnen. Freeman war 42, als er in “Miss Daisy und ihr Chauffeur“ seinen internationalen Durchbruch hatte. Der am 1. Juni 1937 in Memphis im US-Staat Tennessee geborene Amerikaner spielte anfangs auf Bühnen und arbeitete sich zum Film hoch.

“Es gab Momente in meinem Leben, da wollte ich alles hinschmeißen, da hatte ich die Schnauze voll von Hollywood“, sagte er einmal. Er habe einfach keine Jobs bekommen. “Du sitzt den ganzen Tag am Telefon, du wartest auf einen Anruf, auf einen Vorsprechtermin, aber es passiert gar nichts - frustrierend.“ Er habe schon daran gedacht, sich einen anderen Beruf zu suchen, und er habe angefangen zu trinken.

Der Beruf des Schauspielers ist nach seiner Ansicht nicht schwer. “Wenn man einmal den Job hat, ist es kein Problem mehr“, sagte er einmal. Nach der Rolle als verkannter herzensguter Freund einer alleinstehenden alten Millionärin “Miss Daisy“ (Jessica Tandy) konnte er sich die Filmangebote aussuchen. Er verewigte sich in Clint Eastwoods Western “Erbarmungslos“, spielte einen zu Unrecht einsitzenden Häftling an der Seite von Tim Robbins in “Die Verurteilten“, Polizisten, die Serienkiller zur Strecke bringen, oder einen US-Präsidenten in “Amistad - Das Sklavenschiff“. Die Darstellung eines Ex-Preisboxers im Clint-Eastwood-Drama “Million Dollar Baby“ mit Hilary Swank brachte ihm 2005 den Oscar ein. 2010 war er zum fünften Mal nominiert - für seine Rolle als Nelson Mandela in “Invictus“.

dapd

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