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Prinz Friso ist tot.

Trauer im niederländischen Königshaus

18 Monate nach Skiunfall: Prinz Friso ist tot

Den Haag - Seit einem Lawinenunglück im Februar 2012 war Prinz Friso, Sohn von Prinzessin Beatrix der Niederlande, im Koma gelegen. Jetzt ist er 44-jährig verstorben.

Der Prinz sei an "Komplikationen" infolge der Sauerstoff-Unterversorgung seines Gehirns nach dem Unfall gestorben. Die königliche Familie dankte laut der Erklärung des Hofes allen, die ihn versorgt hatten, „für die ausgezeichnete und hingebungsvolle Versorgung“. Friso hinterlässt seine Frau Mabel und zwei Töchter.

Der Bruder von König Willem-Alexander war im Februar 2012 beim Skilaufen in Österreich abseits der Piste von einer Lawine erfasst worden. Er lag 20 Minuten unter den Schneemassen, bevor er gerettet wurde, und fiel ins Koma. Im November zeigte er erstmals schwache Anzeichen von Bewusstsein, dabei handelte es sich allerdings nur um ein sogenanntes Minmalbewusstsein. Im Juli wurde er von einem Londoner Krankenhaus in seine Heimat verlegt, "um den Sommer mit seiner Familie zu verbringen", wie das Königshaus damals mitteilte.

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Prinz Friso wollte nie König werden. „Von mir aus kann man Alex zusammenschlagen, aber nicht totschlagen“, hatte er als Kind einmal gewitzelt. „Denn dann muss ich König werden.“ Der Bruder des niederländischen Königs Willem-Alexander galt als freundlich, aber scheu. Nach einem tragischen Lawinenunglück am 17. Februar 2012 starb der Prinz jetzt - 18 Monate später - im Alter von 44 Jahren.

Der zweite Sohn von Prinzessin Beatrix galt als sehr intelligent. Er schloss drei Studien erfolgreich ab: Ingenieur, Luft- und Raumfahrttechnologie und Betriebswirtschaft. Schnell machte er Karriere unter anderem bei der Bank Goldman Sachs in London und dem niederländischen Forschungsinstitut TNO in Delft. Zuletzt war Friso Finanzchef der internationalen Atomfirma URENCO in London.

Weil man den jungen Mann mit dem freundlichen Lachen nie mit Freundin sah, kamen Gerüchte auf, dass er homosexuell sei. Friso ließ daraufhin 2001 offiziell erklären, dass er heterosexuell sei. Und kurze Zeit später tauchte erstmals eine junge Frau an seiner Seite auf: Mabel Wisse Smit.

Doch die Verlobung mit der Bürgerlichen löste einen Skandal aus. Denn Mabel hatte verschwiegen, dass sie Jahre zuvor mit einem berüchtigten Drogenboss liiert war. Unter starkem politischen Druck verzichtete Friso darauf, das Parlament offiziell um Zustimmung zur Hochzeit zu bitten und verlor so seinen Platz in der Thronfolge.

Das Paar gab sich 2004 in Delft das Jawort und bekam zwei Töchter: Luana (8) und Zaria (7).

AFP/dpa

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