Frühere Irak-Geisel Susanne Osthoff plant Buch über ihre Entführung

Hamburg - Susanne Osthoff (46) will ein Buch über ihre Entführung im Irak schreiben. Die deutsche Archäologin war Ende 2005 rund drei Wochen in Geiselhaft.

Das Projekt, für das es noch keinen Verlag gebe, solle Geldverdienst und Rehabilitation einem sein, sagte sie dem "Zeitmagazin Leben". Mit dem Buch wolle sie ihre Geschichte gern abschließen: "Ich sehe die Entführung im Nachhinein wie einen Filmriss. Ich war total überdreht und hatte Alpträume und Angstzustände." Sie wolle ihre Version der Entführung darstellen und damit der Version der Medien etwas entgegensetzen.

Nach ihrem Rückzug aus der Öffentlichkeit blickt die in einer bayerischen Kleinstadt lebende Osthoff wieder hoffnungsvoller in die Zukunft. "Man darf nicht immer über alles nachdenken. Es wird schon wieder besser werden."

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