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So kennen wir ihn: Kinderstar Gary Coleman in den 70ern in der TV-Sitkom "Diff'rent Strokes".

Früherer Kinderstar Gary Coleman ist tot

New York - Der frühere Kinderstar Gary Coleman ist tot. Der gerade erst 42 Jahre junge Schauspieler zog sich bei einemSturz eine schwere Verletzung zu an deren folgen er starb.

Er starb im Alter von 42 Jahren an den Folgen einer Hirnblutung, die er sich bei einem schweren Sturz zugezogen hatte. Das berichtete die Webseite “TMZ.com“ am Freitag und berief sich auf einen Krankenhaussprecher in Provo (US-Bundesstaat Utah). Der kleinwüchsige, schwarze Schauspieler hatte seit vergangenem Dienstag in der Klinik gelegen. Laut “TMZ.com“ wurde er zuletzt nur noch künstlich am Leben erhalten. Coleman hatte sich bereits in den 70er Jahren mit Auftritten in US-Fernsehserien wie “The Jeffersons“ einen Namen gemacht. In der Fernsehkomödie “Diff'rent Strokes“ spielte er den afroamerikanischen Adoptivsohn eines wohlhabenden weißen New Yorkers. Mit seinem runden Kindergesicht wurde er zum Publikumsliebling.

Gastauftritte hatte er später in populären TV-Serien wie “Eine schrecklich nette Familie“ oder “Der Prinz von Bel Air“. Coleman kam 1968 in Zion (US-Bundesstaat Illinois) zur Welt und wurde als Kind selbst adoptiert. 1989 verklagte er seine Adoptiveltern und seinen früheren Manager wegen Veruntreuung seines Vermögens. 1999 meldet er Insolvenz an. In den 90er Jahren kam er immer öfter mit dem Gesetz in Konflikt. Er wurde mehrere Male wegen Körperverletzung und Ruhestörung verhaftet. Wegen eines angeborenen Nierenleidens war Coleman sein Leben lang immer wieder zu Krankenhaus-Aufenthalten gezwungen.

Bereits mit sechs Jahren hatte er seine erste Nierentransplantation, mit 16 seine zweite. Die medizinische Behandlung dieser Krankheit soll der Grund seiner Kleinwüchsigkeit gewesen sein. Er wurde nur 1,46 Meter groß. 2003 hatte Coleman neben “Hustler“-Herausgeber Larry Flint zu den 135 Kandidaten gehört, die zur Gouverneurswahl in Kalifornien antraten. Dabei unterlag er dem Ex-Schauspieler Arnold Schwarzenegger.

dpa

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