Fünf Jahre nach dem Streit: Gottschalk und George wieder versöhnt

- Hamburg - "Wetten, dass...?"-Moderator Thomas Gottschalk und Schauspieler Götz George wollen sich vor der Kamera wieder miteinander versöhnen. "Ich habe am Sonntag mit Götz George telefoniert und ihn zu meiner nächsten Ausgabe am Samstag eingeladen", sagte Gottschalk der dpa. Vor fünf Jahren, im Oktober 1998, waren die beiden bei "Wetten, dass...?" aneinander geraten: Der Schauspieler bezeichnete seinen Gastgeber bei einem Gespräch über Georges Film "Solo für Klarinette" als "Oberlehrer" und blätterte vor laufender Kamera gelangweilt in einem Filmprospekt - die Zuschauer in Oldenburg pfiffen.

<P>Jetzt ist der Vorfall Schnee von gestern. An diesem Samstag (8. November) erwartet Gottschalk George in Graz. "Ich mag den Mann", sagte Gottschalk weiter. "100 000 Gäste auf der Bank liegen mir in den Armen. Da finde ich es doch toll, wenn da einer kommt und einmal raunzt. Das ist besser, als von Daniel Küblböck abgeküsst zu werden. </P><P>Wir haben hier einfach eine mangelnde Streitkultur. In Amerika ist das anders: Da sagt man nach so einem Aufeinandertreffen: "Bullshit, lass uns ein Bier trinken"." George hatte sich schon wenige Monate nach dem Vorfall einsichtig gezeigt: "Ich habe gesehen, dass die Art und Weise, wie ich mich verhalten habe, nicht diplomatisch war."</P><P>Gottschalk bestätigte, dass das ZDF mit ihm weitere Projekte plane: Eine Musikshow zu 50 Jahren Popmusik und eine Dokumentation, in der der Entertainer den deutschen Regisseur Wolfgang Petersen ("Das Boot") in Hollywood porträtiert. Weitere Ideen seien möglich. "Ich habe anderen lange genug Zeit gelassen, es im Fernsehen besser als ich zu machen. Das hat bis auf Günther Jauch, der von mir ausgebildet wurde, keiner begriffen. Da muss ich also wieder selber ran."</P><P>Neben George sind zu Gast bei Gottschalk Sänger Herbert Grönemeyer, Ex-Tennisprofi Boris Becker, Fußballer Oliver Bierhoff, Schauspielerin Christiane Hörbiger und aus der Musikbranche DJ Ötzi, Sarah Connor & Naturally 7, Simply Red, Justin Timberlake und Luciano Pavarotti.</P>

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