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Nach Schlaganfall vor wenigen Tagen: Fürstin Marie gestorben

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Von: Jennifer Lanzinger

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Fürstin Marie von zu Liechtenstein mit Prinz Hans-Adam II.
Ein Foto aus vergangenen Zeiten: Fürstin Marie von zu Liechtenstein mit Prinz Hans-Adam II. (Archivbild) © Arno_Balzarini/dpa

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist tot. Der Zustand der 81-Jährigen hatte sich nach ihrem Schlaganfall stetig verschlechtert.

Grabs - In der vergangenen Woche hatte das Fürstentum Liechtenstein den Schlaganfall von Fürstin Marie bestätigt, nun ist die 81-Jährige gestorben. Die Ehefrau von Fürst Hans-Adam II. starb nach Angaben des Fürstentums im schweizerischen Grabs. Das Krankenhaus konnte die Fürstin nicht mehr verlassen, ihr Gesundheitszustand hatte sich nach ihrem Schlaganfall am vergangenen Mittwoch, 18. August 2021, stetig verschlechtert.

Wie das Fürstentum jedoch weiter mitteilt, sei die 81-Jährige im Beisein ihrer Familie „und nach Empfang der heiligen Sterbesakramente friedlich und in großem Gottvertrauen entschlafen“. Die Fürstin galt als sozial sehr engagiert und kunstaffin. Zuletzt hatte sie nur noch selten öffentliche Auftritte wahrgenommen.

Fürstentum bestätigt: Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist tot

Fürstin Marie wurde laut Angaben des Hofes als viertes von sieben Kindern in Prag geboren. Ihre Eltern mussten, als sie noch ein Kind war, nach Deutschland fliehen. Dort ging sie bis zum Abitur zur Schule. Nach einem Sprachaufenthalt in England absolvierte sie die Akademie für Gebrauchsgraphik der Universität München. 1967 heiratete sie Fürst Hans-Adam II. Das Paar hat insgesamt vier Kinder. Drei Jahrzehnte stand sie dem Liechtensteinischen Roten Kreuz vor. 

Das 160 Quadratkilometer große Fürstentum Liechtenstein zwischen Österreich und der Schweiz ist mit rund 39 000 Einwohnern einer der kleinsten Staaten der Welt und sehr wohlhabend. Das Land ist eine konstitutionelle Erbmonarchie. Der Fürst kann unter anderem die Regierung und das Parlament auflösen und Volksentscheide außer Kraft setzen. Fürst Hans-Adam II. (76) hat die Regierungsgeschäfte 2004 seinem Sohn, Erbprinz Alois, übertragen, der mit Herzogin Sophie in Bayern verheiratet ist.

Erst vor wenigen Monaten hatte die Adeslwelt den Tod von Prinz Philip verkraften müssen. Der Prinz aus dem englischen Königshaus war im Alter von 99 Jahren verstorben.

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