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"Lindenstraße"-Erfinder Hans W. Geißendörfer findet die Serie mittlerweile zu "soapig".

Kritik an eigener Serie

Geißendörfer: "Lindenstraße" ähnelt Seifenoper

Berlin - Der "Lindenstraße"-Erfinder Hans W. Geißendörfer findet die WDR-Serie mittlerweile zu "soapig". Er wolle wieder mehr zu den Wurzeln zurück.

„Lindenstraße“-Erfinder Hans W. Geißendörfer (72) übt angesichts schwindender Quoten für seinen ARD-Dauerbrenner etwas Selbstkritik. „Wir sind etwas zu soapig geworden“, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ vom Freitag den Fernsehproduzenten, der Kopf der seit 1985 laufenden WDR-Serie im „Ersten“ ist. Man wolle jetzt versuchen „zum Urkern der "Lindenstraße" nicht zurück-, sondern vorwärtszugehen“, hieß es weiter. Früher schalteten sonntags mehr als zehn Millionen ein. Heute sind es um die zweieinhalb Millionen. Geißendörfer sagte laut „SZ“: „Wenn die Quote mal total im Keller ist, dann muss man aufhören. Da wäre ich auch gar nicht so traurig.“

Geheimnisse aus der "Lindenstraße"

Geheimnisse aus der "Lindenstraße"

Zur Zukunft der Serie zitierte das Blatt den Produzenten mit den Worten: „Ich kann nicht behaupten, dass die "Lindenstraße" noch zehn Jahre läuft, aber ich habe gute Signale dafür, dass wir auch nach dem Jahresende 2014 noch weitermachen dürfen. Offiziell ist der Vertrag für danach noch nicht verlängert, aber wir sind am Verhandeln.“

dpa

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