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Wurde schon einmal bei einem Konzert mit Flaschen beworfen: Reggae-Musiker Gentleman.

Bei „Sing meinen Song“ erzählt

Gentleman wurde bei Konzert mit Flaschen beworfen

Mit Flaschen bei einem Konzert beworfen zu werden, ist eine üble Erfahrung. Doch Reggae-Musiker Gentleman konnte einem solchen Erlebnis auch Gutes abgewinnen.

Im Mittelpunkt der sechsten Folge von „Sing meinen Song“ auf Vox stand Reggae-Musiker Gentleman. Der berichtet auch von einem unschönen Moment seiner Karriere, dem er aber auch gutes abgewinnen konnte.

Gefragt, was das Schlimmste war, was ihm bei einem Konzert passiert sei, wusste er schnell etwas: „Ich bin mal mit Flaschen beworfen worden.“ Geschehen war das 2004 beim „Sting“-Festival in Jamaika. Dort „gehst du rauf und musst abliefern“, schilderte er die Atmosphäre dort. Zunächst habe auch alles gut ausgesehen: „Ich hab‘ den Song gesungen und hab‘ 30.000 Feuerzeuge gesehen und alle waren am Start!“

Doch dann habe er einen Fehler gemacht: „Ich hab‘ zu viel geredet. Und dann kamen die ersten Stimmen: Hey, sei mal ruhig jetzt hier“, berichtet der 42-Jährige, „Und dann flog so eine Plastikflasche, weil die halt auch einfach sehr ungeduldig auf diesem Festival waren.“ Doch statt mit seinem Auftritt weiter zu machen, beging er den nächsten Fehler. Voller Übermut habe er dem Publikum zugerufen: „I‘m thirsty, give me more!“ - „Ich bin durstig, gebt mir mehr!“ Das habe sich das Publikum nicht zweimal sagen lassen. Er wurde „gebottelt“, also mit einem Hagel aus Plastikflaschen überzogen. Damit war sein Auftritt dann auch vorbei. Zwei Bodyguards, trugen ihn kurzerhand von der Bühne, „links und rechts am Arm und die Füße so in der Luft“, berichtet er sichtlich amüsiert. 

Unschönes Erlebnis hatte auch sein Gutes

Für eine Weile habe ihm dieses Erlebnis ziemlich zu schaffen gemacht, doch dann habe er auch viel Begeisterung und Liebe vom Publikum erfahren. „Und ich hab mir gedacht: Hey, das ist das Sting-Festival, ganz viele Künstler werden da gebottelt“, so der Musiker, „da hatte ich das Gefühl: Ich bin jetzt angekommen. Die haben nicht mehr gesagt: Der ist aus Deutschland, den dürfen wir nicht botteln! That‘s part of it und der singt jetzt scheiße.“ Somit stellte sich das unschöne Erlebnis im Rückblick für ihn auch als ein Zeichen der Akzeptanz durch das Publikum da.

Rapper Moses Pelham, wusste ähnliches zu berichten: „Und ihr anderen seid noch nicht beworfen worden? Ich mit allem, Orangen, Flaschen, natürlich Digga!“ BossHoss-Sänger Alec Völkel  fragte darauf auch Musiker Mark Forster: „Was war dein schlimmstes Live-Erlebnis?“ Der grinsend: „Ich wurde mit Teddybären beworfen.“

hs

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