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George Clooney kann nicht nur nett sein.

Crowe und DiCaprio bekommen ihr Fett weg

George Clooney: Läster-Attacke gegen Kollegen

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Los Angeles - Was hat ihn denn da geritten? Eigentlich ist George Clooney ja ein Netter, doch in einem Interview ist der Hollywood-Star jetzt ordentlich über Russell Crowe und Leo DiCaprio hergezogen.

In einem Interview mit dem US-Magazin "Esquire" erzählt der 52-Jährige von einem alten Streit mit Russell Crowe. Der "Gladiator" Crowe habe völlig grundlos einen Streit vom Zaun gebrochen und nicht nur ihn, sondern auch die Hollywood-Legenden Robert De Niro und Harrison Ford als Schauspieler bezeichnet, die sich für Geld für nichts zu schade seien. 

"Ich habe darauf erwidert, dass er Recht haben könnte", erinnert sich der für seinen trockenen Humor bekannte Mime, "und dass wir drei gerade mit dem Gedanken spielen, eine Band zu gründen, nach dem Motto: Auf so unsinnige Weise kann man seinen Promi-Status nutzen." Ein Anspielung auf Crowe, der neben seiner Arbeit vor der Kamera in der Band "30 Foot of Grunts" am Mikrofon steht - mit eher mäßigem Erfolg - während sich George für politische Angelegenheiten wie die Krisenregion Dafur und den Klimaschutz einsetzt.

George Clooney: Bilder eines Sexsymbols

George Clooney: Bilder eines Sexsymbols

Crowe rastete darauf richtig aus: "Wer zum Teufel glaubt er, dass er ist?", pöbelte er. "Er ist ein Möchtegern-Sinatra." Also schickte Clooney dem jähzornigen Kollegen eine Nachricht: "Die einzigen, die was davon haben, wenn sich zwei berühmte Menschen streiten, sind die Klatschmagazine. Wieso führst du dich also so beschissen auf?"

Ein Jahr später entschuldigte sich Crowe bei Clooney, weil er wusste, dass sich die beiden bei der Verleihung der Golden Globes treffen würden. Er schickte ihm eine CD seiner Band und eine Samlung seiner Gedichte und schrieb dazu, er sei falsch zitiert worden. Clooney cool: "Ich dachte mir nur 'Ja, klar, was immer du sagst.'"

Leonardo DiCaprio großmäulig?

Im Mittelpunkt einer anderen Clooney-Anekdote steht ein Basketballduell, bei dem der 52-Jährige mit ein paar Kumpels gegen eine Mannschaft rund um Leonardo DiCaprio antrat. Der Oscar-Gewinner war bereits zu Schulzeiten ein angesehener Korbjäger. "Ich bin nicht toll, aber schlecht bin ich auch nicht", sagt Clooney selbstbewusst. "Und ich weiß, dass man seinen Gegner vor dem Spiel nicht heruntermacht, wenn man nicht spielen kann." Der "Titanic"-Star und seine Team-Kameraden jedoch nahmen die als Freundschaftsspiel gedachte Begegnung äußerst ernst, gaben an, dass sich die Balken bogen und prophezeiten den um einiges älteren Gegnern großspurig: "Wir machen euch fertig!" 

Ein schwerer Fehler, wie sich herausstellte, denn die Begegnung endete mit einem dreifachen 11:0 für Clooney und seine Mannen. "Du brauchst im Leben jemanden, der dir sagt, was Sache ist. Und ich bin nicht sicher, ob Leo so jemanden hat", sinniert der Schauspieler, der derzeit im Oscar-verdächtigen Weltraum-Drama "Gravity" zu sehen ist.

Kein Verständnis für twitternde Promis

Frauenschwarm Clooney schickt zwar jede Menge E-Mails, aber wenn es ihm ernst ist, schreibt er - ganz "old school" - Briefe. Von sozialen Netzwerken hält er nichts.  „Ich verstehe nicht, warum berühmte Personen Twitter nutzen. Warum in Gottes Namen seid ihr bei Twitter?“, fragt er sich. Prominente twitterten häufig Dinge, die sie nachher bereuten: „All die Dinge, die du vielleicht in einem betrunkenen Zustand denkst, sind dann plötzlich in der Welt, bevor du wieder aufwachst.“

hn/dpa

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