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Pose vor Hochwasser: Mit diesem Bild hat Georgina Fleur auf ihrer Facebook-Seite einen Shitstorm gegen sich selbst ausgelöst.

Nach Hochwasser-Post auf Facebook

Georgina: "Ich verstehe den Ernst der Lage nicht"

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Berlin - Mit einem Facebook-Post zur Hochwasserkatastrophe zog Dschungel-Zicke Georgina die Wut vieler Mitglieder des sozialen Netzwerks auf sich. In einem Radio-Interview zeigt die Rothaarige keine Einsicht.

Das Bild der Entrüstung zeigt Georgina, wie sie in Heidelberg auf Sandsäcken am Neckar posiert. Ein lapidarer Kommentar der Rothaarigen dazu - und die Facebook-User konnten mir ihrer Wut kaum an sich halten. Wütende Kommentare und Beschimpfungen musste die Dschungel-Zicke unter ihrem Bild-Post lesen. Zwei Tage später gibt sie am Dienstagabend Radio Energy ein Interview, in dem sie wenig Verständnis für die Empörung aufbringen kann. "Ich verstehe den Ernst der Lage gar nicht, was die Leute von mir wollen."

Über 6000 Kommentare musste sich die Dschungel-Zicke auf Facebook gefallen lassen. "Wie kann man sich bitte schön so demonstrativ vor das Hochwasser stellen, als wäre es eine Touristenatraktion?", empört sich etwa eine Userin. Eine andere Frau kommentiert wenig konstruktiv: "Schade, dass du nicht ins Wasser gefallen bist..."

Im Interview mit Radio Energy versucht Georgina, sich zu rechtfertigen: "Das Foto wurde gemacht an einer überfluteten Uferstraße, kein Ort, wo irgendjemand gestorben ist, wo Leute ihr letztes Hab und Gut verloren haben." Viele andere Leute hätten dort auch Fotos gemacht.

Doch offenbar hat die Rothaarige auch ein wenig nachgedacht: "Ich habe mich nicht über das Hochwasser lächerlich gemacht. Es tut mir wirklich leid für die schwer betroffenen Gebiete und den Leuten gebe ich echt meine Anteilnahme." Sie könne verstehen, dass ihre Pose im Kleidchen vor dem fast überlaufenden Neckar viele Leute gekränkt habe.

Dschungelcamp-Georgina auf dem Münchner Frühlingsfest

Dschungelcamp-Georgina auf dem Münchner Frühlingsfest

Ihren Kritikern, die sie auf Facebook beschimpft haben, hält Georgina entgegen: "Die sollten lieber mal ihre Gummistiefel anziehen und mit anpacken, bevor sie da stundenlang im Internet irgendwelche bösen Hassreden gegen mich schreiben."

Einen ähnlichen Kommentar hat die 23-Jährige auch auf ihrer Facebook-Seite veröffentlicht - und wieder einen Sturm der Entrüstung geerntet.

Unterdessen wird auch in anderen sozialen Netzwerken gegen Georginas missglückten Foto-Post geschossen. So gibt es mittlerweile auf Tumblr einen Blog, der Fotos von der sich in Pose schmeißenden Georgina zeigt - im Hintergrund sind reale oder fiktive Katastrophen wie etwa der Untergang der Costa Concordia oder die Zerstörung des japanischen Filmmonsters Godzilla zu sehen.

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