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Michael Jackson vertraute sich einem Rabbi an.

Gespräche mit Rabbi: Buch enthüllt Jacksons Ängste

New York - Der vor drei Monaten gestorbene Pop-Star Michael Jackson hatte Angst vor dem Altern, umgab sich mit Schaufensterpuppen gegen die Einsamkeit und war in Prinzessin Diana verliebt.

Das vertraute er vor acht Jahren in langen Gesprächen einem befreundeten Rabbi an. Shmuley Boteach veröffentlichte die Gespräche am Freitag in den USA in einem Buch mit dem Titel “The Michael Jackson Tapes: A Tragic Icon Reveals His Soul in Intimate Conversation“ (übersetzt etwa: Die Michael-Jackson-Tonbänder - ein tragischer Star offenbart seine Seele).

Der heute 42 Jahre alte Rabbi Boteach hatte die Gespräche mit Jackson zwischen 1999 und 2001 auf dessen Neverland Ranch geführt und mit Erlaubnis des “King of Pop“ aufgezeichnet. Ausschnitte der rund 30 Stunden langen Tonaufnahmen wollte der US-Fernsehsender NBC am Freitagabend (Ortszeit) ausstrahlen.

Jackson lässt darin laut Vorberichten einmal mehr erkennen, wie einsam er sich trotz seines Erfolgs fühlte. Außerdem spricht er über seine Gefühle für Lady Di, Madonna und seine Freundschaft mit Brooke Shields sowie seine Kindheit. Das Buch hätte bereits zu Lebzeiten erscheinen sollen, wurde aber wegen des Kindesmissbrauchsprozesses gegen Jackson 2005 verschoben.

Jackson sagte dem Rabbi, er habe Schaufensterpuppen in seinem Haus aufgestellt, weil er Gesellschaft brauche. “Ich war zu schüchtern, mich mit richtigen Menschen zu umgeben.“ Er sei in die britische Prinzessin Diana verliebt gewesen, habe ihr das jedoch nie gesagt. “Ich fand, sie war etwas ganz Besonderes, sehr feminin und elegant. Sie war ganz bestimmt mein Typ und ich mag die meisten Mädchen nicht.“ Mit Sängerin Madonna dagegen wollte er keine Beziehung haben. “Ich denke, sie war wirklich in mich verliebt, aber ich nicht in sie. Wir hatten nichts gemeinsam.“

dpa

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