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Der frühere US-Astronaut Buzz Aldrin.

Sorge um Raumfahrer

Gesundheitliche Probleme: Buzz Aldrin muss Südpolexpedition abbrechen

Washington - Der frühere US-Astronaut Buzz Aldrin, der einer der ersten Menschen auf dem Mond war, hat wegen gesundheitlicher Probleme einen Besuch des Südpols abbrechen müssen.

Buzz Aldrin, der zweite Mann auf dem Mond, ist wegen einer Erkrankung von einer Südpolexpedition ausgeflogen worden. Der Zustand des 86-Jährigen sei stabil, teilte der Reiseveranstalter White Desert Tour am Donnerstag mit. Aldrin war Teil einer größeren Gruppe. Sein Zustand habe sich während der Reise verschlechtert. Aldrin werde von Ärzten betreut.

Der Evakuierungsflug wurde von der National Science Foundation bereitgestellt. Der Flug des Ex-Astronauten sei von der Amundsen-Scott-Station aus an die McMurdo-Station an die Küste der Antarktis geplant gewesen, teilte die US-Regierungseinrichtung mit. Von dort aus solle Aldrin weiter nach Neuseeland gebracht werden.

Aldrin 1969 Teil der Apollo-11-Mission

Die Besatzung von „Apollo 11“ 1969 (v.l.): Die Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin.

Aldrin hatte 1969 als zweiter Mensch nach Neil Armstrong den Mond betreten. Er war Teil der berühmten Apollo-11-Mission und Pilot der Mondfähre. Von Armstrongs Mondbesuch gibt es fast keine Bilder, weil dieser selber den Auftrag hatte zu fotografieren. Die meisten ikonisch gewordenen Fotos eines weiß gekleideten Astronauten mit verspiegeltem Helm zeigen Aldrin.

Aldrin wurde nach der Mission weltberühmt. In den Jahren danach hatte er persönliche Schwierigkeiten. Heute lebt er in Kalifornien, hält Vorträge über Raumfahrt und berät Filmproduktionen.

dpa/AFP

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