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Gina-Lisa Lohfink bei der Eröffnung eines Münchner Nachtclubs.

Vergewaltigungsvorwürfe

Gina-Lisa: Jetzt spricht der Mann aus dem Sex-Video

Berlin - Der "Fall Gina-Lisa" geht in die nächste Runde: Am  Montag wehrt sie sich wieder vor Gericht gegen den Vorwurf der Falschaussage und nun hat sich auch noch einer der Männer aus dem Sex-Video zu Wort gemeldet. 

Zwei Männer haben Sex mit einer Frau, feuern sich an und filmen die Szene. "Hör auf", sagt diese unmissverständlich. Die Frau ist das Model Gina-Lisa Lohfink, die beide Männer wegen Vergewaltigung anzeigte, nachdem sie das Video im Netz verbreitet hatten. "Hör auf", diese zwei Worte haben Gerichte und die deutsche Öffentlichkeit monatelang beschäftigt - und tun es immer noch. Der Prozess zeigt, dass selbst ein Video kein eindeutiger Beweis sein muss: Gina-Lisa, die angibt, an diesem Abend mit K.o.-Tropfen betäubt worden zu sein, behauptet, dass sich ihr "Hör auf" auf den Sex bezogen habe. Die beiden Männer halten dagegen, es sei nur die Aufforderung gewesen, mit dem Filmen aufzuhören. 

War es eine Vergewaltigung oder einvernehmlicher Sex, den Gina-Lisa Lohfink im Sommer 2012 mit zwei Männern hatte? Eine toxikologische Untersuchung hatte keine Hinweise auf K.o-Tropfen geliefert. So zweifelte das Gericht Berlin-Tiergarten zuletzt an der Glaubwürdigkeit des Models, ließ die Anklage fallen - und machte Lohfink vom Opfer zur Täterin: Der Richter verurteilte das Model zu einer Geldstrafe von 24.000 Euro wegen falscher Verdächtigung. Das Model legte dagegen Berufung ein. Am kommenden Montag geht der Prozess in die nächste Runde.

Kurz vor dem Berufungsprozess spricht nun offenbar einer der beiden Männer aus dem Sex-Video. Der Bild sagte er zu den Vorwürfen:  "Es war von Anfang an klar, dass wir einen schönen Abend haben und alle Sex haben.“ Gina-Lisas "Hör auf" hätte er stets nur auf das Filmen des Sex bezogen und nicht auf den Sex selbst, behauptet der 32-Jährige. "Sie hat gesagt 'Komm nicht so nah mit der Kamera, hör auf zu filmen' (...) Zum Verhalten von Gina-Lisa muss ich leider sagen, dass es nicht lobenswert ist, wenn ein Mensch vor Gericht lügt."

Bereuen würde er den Sex sehr, sagte Sebastian C. der Bild. Schon allein deshalb, weil er sein Ansehen und seinen Job verloren hätte: "Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich mich auf meine Arbeit konzentrieren kann”, sagt der 32-Jährige, der sich in der Opferrolle sieht. 

Gina-Lisa antwortet auf seine Version über ihren Anwalt Burkhard Benecken. Dieser kommentierte die Vorwürfe mit den Worten „Die Glaubwürdigkeit des Herren tendiert gen null". 

ae

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