Modeschöpfer heiratet schlicht

Glööcklers un-"pompööses" "Jaaa"-Wort

Berlin - Eigentlich hängt Harald Glööckler gern alles an die große Glocke - nur nicht seine Hochzeit. Die Feier in Berlin war klein - anders wird es beim Opernball in Wien sein.

Modeschöpfer Harald Glööckler (49) liebt sonst großen Rummel und Blingbling - geheiratet hat er aber unpompös. Er gab am Mittwoch in einem Hotel in Berlin-Wilmersdorf seinem langjährigen Lebenspartner Dieter Schroth (66) das Jawort. Danach ging es nach Angaben seiner PR-Agentur zur Hochzeitsreise nach Wien, wo am Abend ein „pompööses Dinner“ im kleinen Kreis geplant war. Beim Opernball am Donnerstag will das frisch getraute Paar in einer Loge feiern.

Bei der Zeremonie mit einer Standesbeamtin war als „Trauzeuge“ Papillon-Hündchen Billy King dabei. Anschließend gab es Champagner. Glööckler trug eine weiß-goldene Barockjacke, Schroth einen schwarzen Anzug. Beide behalten in der eingetragenen Lebenspartnerschaft ihre Namen.

Die Ringe sind aus Weißgold und kommen von einem Juwelier aus Pforzheim, wie Glööcklers Agentur schilderte, dazu titelte sie: „Jaaa - Ich will!“.

Die beiden Männer lernten sich vor fast 30 Jahren in einer Diskothek kennen. Unter 2000 Männern sei es Harald gewesen, der ihn fasziniert habe, sagte Schroth einmal der Deutschen Presse-Agentur. „Seine Aura - mich hat der Schlag getroffen.“

Glööckler gilt in der Modebranche als König der Vermarkter, das Paar residiert in einem Berliner Penthouse. Der Designer kommt aus der Nähe von Maulbronn (Baden-Württemberg) und hat sich nach einer harten Kindheit hochgearbeitet, wie in seiner Biografie zu lesen ist.

Neben Mode steht sein Name heute für alles Mögliche: Teppiche, Pralinen, Tapeten oder eine Hundekollektion. Vergangenes Jahr lud Glööckler die italienische Filmdiva Gina Lollobrigida zu sich nach Hause ein - die Presse natürlich auch.

Mit seinem Make-up und dem rabenschwarzen Bart wirkt Glööckler wie das personifizierte Neuschwanstein. Möglicherweise wird er aber jetzt dezenter: Kürzlich kündigte er an, es sei „Schluss mit Botox“. Schon vor einigen Monaten habe er morgens in den Spiegel geschaut und sich gedacht „Das ist ja Augsburger Puppenkiste, das geht ja gar nicht.“

Sein Statement zur Hochzeit: „In der Traumstadt Berlin heiraten, in der Kaiserstadt Wien pompös feiern, das war schon immer mein Traum.“ Die Fotografen beim Opernball warten sicher schon.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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