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Götz George setzt sich für NPD-Verbot ein

Berlin  - TV-Star Götz George alias Schimanski hat sich für ein neues NPD-Verbotsverfahren ausgesprochen. Warum er diesen Schritt für notwendig hält.

“Man muss die NPD verbieten, auch wenn man Gefahr läuft, dass sie dann im Untergrund arbeitet“, sagte der 73-Jährige. “Wenn man sie verbietet, können sie mit ihren Glatzen und Bomberjacken nicht mehr angeben, und darum geht es diesen Typen ja in erster Linie. Intelligenz und Argumente kann man von denen nicht verlangen.“

"Schimanski" seit mittlerweile 30 Jahren

George, seit 30 Jahren Kommissar Schimanski, hatte im vergangenen Jahr in dem ARD-Film “Zivilcourage“ einen Mann gespielt, der sich mutig gegen Gewalt von rechts wendet. Angesichts der Mordserie, die einer rechtsterroristischen Gruppe aus Zwickau zugeschrieben wird, plädierte er dafür, insgesamt konsequenter gegen Gewalt vorzugehen.

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

Kommissare beim Kultkrimi Tatort

“Dass heute jemand, der einen anderen zusammengeschlagen hat, kurz dem Staatsanwalt vorgeführt wird und dann wieder auf freien Fuß kommt, das geht nicht.“ Am Mittwoch (30.11.) läuft in der ARD das Psychodrama “Nacht ohne Morgen“, in dem George einem lange zurückliegenden Mordfall in der brandenburgischen Provinz nachgeht.

dpa

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