Grand-Prix-Chef kritisiert Dieter Thomas Heck

- Berlin - Der Unterhaltungschef des Norddeutschen Rundfunks (NDR), Jürgen Meier-Beer, wehrt sich gegen Kritik am neuen Konzept des Schlager-Grand-Prix. "Dieter Thomas Heck sollte man dafür, dass er einen modernen internationalen Musikwettbewerb mit traditionellem deutschen Liedgut bestücken will, als Vaterlandsverräter bezeichnen", sagte Meier-Beer der "tageszeitung" (Montag). Er ist auch für den deutschen Part beim Grand Prix verantwortlich.

<P>Das neue Konzept der musikalischen Vorentscheidung sieht vor, dass jeder Bewerber mit einem Video beim Musiksender VIVA vertreten sein muss. Dort gibt es so gut wie nie Schlager zu hören. Heck, ehemaliger Moderator der ZDF-Hitparade und Gastgeber der Sendung "Melodien für Millionen", hatte neben anderen diese Pläne verurteilt. Der NDR- Unterhaltungschef sagte der "taz", Hecks "Leitkultur würde ebenso in die Niederlage führen, wie es Russland passiert wäre, hätte es voriges Jahr stalinistische Balalaikas statt t.A.T.u entsandt."</P><P>VIVA engagiere sich für solche deutsche Musikproduktionen, die in den nationalen Charts Chancen haben und zugleich dem internationalen Geschmack entsprechen, sagte Meier-Beer weiter. Dies seien genau die Kriterien, um die es bei der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest gehen müsse.</P><P>Bei der deutschen Vorentscheidung am 19. März in Berlin gehen unter anderen Sabrina Setlur, Scooter und Wonderwall an den Start. Das Finale findet am 15. Mai in Istanbul statt. Gastgeber Türkei hatte den Sangeswettbewerb im vergangenen Jahr gewonnen.</P>

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